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Anwendungswildwuchs: Zentralisierung der IT würde Milliarden einsparen

01.08.201115:09 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Laut einer Studie von HP verschlingt der Applikationswildwuchs jährlich 12 Milliarden Euro. Beispiele aus Wirtschaft und Verwaltung zeigen: Zentrale IT-Infrastrukturen mit Thin Clients erleichtern die Konsolidierung der Software-Landschaft und senken die IT-Kosten nachhaltig.



Bremen, 28. Juli 2011 – Der deutsche Thin Client-Marktführer IGEL Technology weist auf die zunehmenden Kosten durch Anwendungswildwuchs hin. Laut einer aktuellen Umfrage unter 500 europäischen CIOs bindet die wachsende Anzahl an Anwendungen nicht nur unnötig Kosten und Personal. Die überhöhten Kosten für die Verwaltung und Wartung der Applikationslandschaft bedeuten außerdem weniger Geld für IT-Investitionen und
-Modernisierungen. Ein Teufelskreis, findet IGEL-Marketingchef Frank Lampe, denn zu den effektivsten Kostensenkungsmaßnahmen zählen Investitionen in eine zentrale IT-Infrastruktur.

„Werden Anwendungen zentral verwaltet und über kosteneffiziente Thin Clients bereitgestellt, statt sie wie bisher auf hunderte von PCs zu verteilen, so vereinfacht das die Konsolidierung der Anwendungslandschaft“, so Frank Lampe. „Läuft die Unternehmenssoftware gesammelt im Rechenzentrum, so gewinnen die IT-Verantwortlichen schnell einen Überblick und können besser entscheiden, was davon im Unternehmen wirklich gebraucht wird.“

Die befragten CIOs der von HP veröffentlichten Studie arbeiten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und den Nordischen Ländern. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass der Wildwuchs an Programmen ein großes Problem für ihr Unternehmen darstelle, und nahezu alle CIOs (98%) stuften die effiziente Verwaltung des Applikationsportfolios als geschäftskritisch ein.

Weiterhin kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass bis zu 15 Prozent der Anwendungen nur geringen oder gar keinen Geschäftsnutzen bieten. Der durchschnittliche Anteil des IT-Budgets, der auf den Betrieb und die Wartung solcher Anwendungen entfällt, beträgt laut Studie 5,8 Prozent. Hochgerechnet auf alle Unternehmen in Westeuropa entsteht somit pro Jahr ein Einsparpotential in Höhe von über 12 Milliarden Euro.

„Einige unserer Kunden haben bis zu 600 Applikationen im Einsatz. Unsere Kunden zeigen, dass eine zentrale Anwendungsbereitstellung einen wichtigen Schritt der Konsolidierung und Kostenreduzierung darstellt“, erklärt Frank Lampe. „Die Investitionen in eine neue Serverlandschaft mit entsprechender Bereitstellungssoftware wie Citrix XenDesktop, Microsoft Remote Desktop oder VMware View, amortisieren sich in der Regel binnen eines Investitionszyklus, sofern parallel Thin Clients eingeführt werden, welche die Desktopkosten nachhaltig um bis zu 70 Prozent senken.“

Beispiele aus der öffentlichen Verwaltung

Die Verwaltung der Stadt Hattingen minimiert den Aufwand für das Anwendungsmanagement, indem sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern per IGEL Thin Client Zugriff auf einen Standard-Desktop gibt. Dieser wird mithilfe der VDI-Software VMware View bereitgestellt und basiert auf einem einzigen Masterimage, das alle Standardanwendungen enthält. Die Anwender können nur bis zum nächsten Arbeitstag zusätzliche Programme installieren. Benötigen sie eines dauerhaft, wird es auf Antrag mittels VMware ThinApp als virtuelle Anwendung vom Rechenzentrum aus bereitgestellt. Die Zusatzprogramme laufen dann naturgemäß in einer eigenen Laufzeitumgebung (Sandbox). Auf dieses Weise kann es zu keinen Unverträglichkeiten mehr mit anderen Anwendungen kommen und es können sogar verschiedene Versionen derselben Software an einem Arbeitsplatz genutzt werden. „Langfristig können 90 Prozent der Arbeitsplätze via Thin Client bereitgestellt werden“, schätzt Daniel Sievert, Mitarbeiter der Abteilung Informationstechnik im Fachbereich Personal, Organisation und Datenverarbeitung. „Für diesen Fall beträgt die Ersparnis gegenüber dem früheren PC-basierten Konzept 16 Prozent bzw. 123.000 Euro.“

Beispiele aus der Wirtschaft

Die Bremer Versicherungsagentur Lampe & Schwartze sowie das österreichische Mode- und Sporthandelsunternehmen Kastner & Öhler in Graz, machen sich die Technologie des Applicationstreaming zunutze, um Softwarekonflikte zu vermeiden. Lampe & Schwartze setzt auf Microsoft App-V, Kastner & Öhler stellt 90 von 105 Anwendungen über die Streaming-Funktion bereit, die Citrix XenApp 6.0 bietet. „Anwendungsseitig und bezüglich der Nutzererfahrung besteht heute kein Unterschied mehr zum lokalen Arbeitsplatz-PC“, erklärt Helmut Wolf, IT-Leiter bei Kastner & Öhler. „Abgesehen vom CAD-Bereich und der Anwendungsentwicklung arbeiten alle Abteilungen mit IGEL Thin Clients.“ Während Kastner & Öhler sukzessive bis zu 80 Prozent der Arbeitsplatz-PCs durch Thin Clients von IGEL ersetzen möchte, hat Lampe & Schwartze restlos alle PCs abgeschafft und spart heute 30 Prozent der Desktop-Betriebskosten ein. Dabei sinken allein die Energiekosten um 77 Prozent, was bei den 170 eingesetzten Thin Clients einer jährlichen Ersparnis von 5.700 Euro entspricht. Beide Unternehmen nutzen die IGEL Thin Clients darüber hinaus für den direkten Zugriff auf Host-Systeme und ersparen sich dadurch zusätzliche Middleware.

“Dank der flexiblen Auslegung unserer Thin Clients, können unsere Kunden parallel auf diverse IT-Technologien zurückgreifen, um ihre Software-Landschaft zu konsolidieren und ihre Desktop-Kosten nachhaltig um bis zu 70 Prozent zu senken“, kommentiert Frank Lampe. „Die zentrale Anwendungsbereitstellung ist ein Grundprinzip auf dessen Rücken sich dem Applikationswildwuchs auf konstruktive Weise begegnen lässt.“

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