openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Weniger Kosten, bessere Performance: wie IBM-i-Anwender ihr Storage Management optimieren

19.07.201117:25 UhrIT, New Media & Software
Bild: Weniger Kosten, bessere Performance: wie IBM-i-Anwender ihr Storage Management optimieren
Falko Hütter, Geschäftsfeldleiter IBM Services der basycs GmbH
Falko Hütter, Geschäftsfeldleiter IBM Services der basycs GmbH

(openPR) Wachsende Datenmengen wie auch Compliance-Vorgaben verlangen von Unternehmen eine intelligente Storage-Strategie. SAP on IBM i-Anwender können durch den bedarfsgerechten Einsatz von IBM-Storage-Lösungen und -Speichermedien die Performance bei Datenzugriffen optimieren, Speicherkapazitäten bestmöglich auslasten und Kosten für das Backup und die Archivierung senken.




1974 revolutionierte IBM mit dem Modell 3850, dem ersten Massenspeichergerät mit virtuellen Plattenspeichern, den Storage-Markt. Darauf ließen sich maximal 236 Gigabyte speichern. Diese Storage-Kapazität reichte damals noch völlig aus. Heute stellt eine rapide anschwellende Datenflut CIOs und IT-Verantwortliche in Unternehmen vor die Herausforderung, Geschäftsdaten so intelligent zu speichern, dass diese jederzeit schnell verfügbar sind. Zugleich sind bei der Datenspeicherung und -archivierung diverse gesetzliche Vorschriften einzuhalten – und diese werden immer mehr.

TCO für Daten-Management senken
Damit wird für Firmen aller Größen ein effizientes und Compliance-konformes Daten-Management mehr und mehr zu einem geschäftskritischen Faktor. Doch IT-Verantwortliche stellt das vor ein Dilemma. Zum einen stehen sie vor der Aufgabe, die Wirtschaftlichkeit des IT-Betriebs zu verbessern und die Total Cost of Ownership (TCO) zu senken. Zum anderen müssen sie aufgrund des explosiven Datenwachstums vorhandene Storage-Kapazitäten laufend erweitern und zugleich eine hohe Performance bei Datenzugriffen, etwa auf die SAP-Datenbank, sicherstellen. Dafür wiederum sind Investitionen in neue Speicherlösungen notwendig – ein Teufelskreis.

Wege aus dieser Kostenfalle bietet ein konsequent an individuellen Unternehmens-Anforderungen ausgerichtetes Storage-Konzept, bei dem die eingesetzten Storage-Technologien optimal aufeinander abgestimmt sind. Am Beginn jeder Storage-Planung steht dabei die Datenanalyse, etwa von Datenbanken und File-Systemen oder der Streaming-Leistung für Video-Dateien. Sie bildet die Grundlage für die weiteren Schritte bei der Umsetzung eines Storage-Konzepts. Diese reichen von der Festlegung des I/O-Verhaltens, der RAID-Level, SAN-Komponenten und Spiegeltechniken bis hin zu den jeweils durchgeführten Sicherungskonzepten – wie Flashcopy, Snapshots und Archivierung.

Storage-Pyramide mit optimaler Datenverteilung
Von zentraler Bedeutung bei der Auswahl und dem Sizing eines Storage-Systems sind auch konkrete Antworten auf folgende Fragen: „Welche Applikationen müssen wie verfügbar sein?“ und „Welche Daten müssen wie schnell verfügbar sein?“ So werden bestimmte Daten wie Vertriebs- und Finanzinformationen sehr zeitnah und oft benötigt, andere dagegen nur wenig häufig und in größeren Abständen. Diese Unterschiede – sowohl in der Geschwindigkeit als auch in der Häufigkeit des Datenzugriffs – erfordern ein Multi-Tier-Konzept zur Datenspeicherung. Nur so lassen sich die unterschiedlichsten Informationen über ihre gesamte Lebensdauer effizient verwalten.

In einer solchen „Storage-Pyramide“ werden Informationen automatisch entsprechend ihrem Wert und ihrer Lesefrequenz auf dem jeweils geeigneten und kostengünstigsten Speichermedium bereitgestellt. An der Spitze der Pyramide stehen der Cache sowie Solid State Disks (SSD), ganz unten Disk- oder Bandarchive. Im Cache oder auf SSDs werden Daten bereitgestellt, für die es eine sehr hohe Anzahl von Lesezugriffen auf der SAP-Datenbank gibt. Wenig benötigte Installationsverzeichnisse wiederum werden auf Disk- oder Tape-Archive gespeichert.

IBM i direkt mit Storage verknüpfen
Unternehmen, die ihre SAP-Systemlandschaften auf IBM-i-Plattformen betreiben, können eine solche Speicher-Pyramide mit IBM-Storage-Systemen aus der DS8000-Familie oder mit Storwize V7000 aufbauen. Diese Speicherlösungen bieten darüber hinaus Funktionen für das Thin Provisioning, was eine effizientere Auslastung vorhandener Speicherkapazitäten erlaubt. Ebenso lassen sich mit den genannten Systemen Point-in-Time-Systemkopien mittels Flashcopy erstellen sowie Daten synchron (Metro Mirror) und asynchron (Global Mirror) spiegeln.

Ein weiterer Vorzug: Wer ein Storage-Produkt aus der DS8000-Familie einsetzt, kann dieses direkt mit seinem IBM-i-System verbinden. Bei der Storwize V7000 ist dies dagegen nicht möglich. Die Anbindung an das IBM i-System ist hier jedoch über die Zwischenschicht einer VIOS-Partition (Virtual I/O-Server) möglich, die das Betriebssystem IBM i 6.1 bereitstellt. Die virtuellen I/O-Server sind auch in Verbindung mit Storage-Produkten im Einstiegs- und Midrange-Bereich, wie etwa DS3500 oder DS5000, einsetzbar. Damit erhalten mittelständische Firmen mit 50 bis 200 SAP-Usern eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, ihre IBM-i-Maschinen an diese Storage-Lösungen anzubinden. Das war früher so nicht möglich.

Tausende von Snapshots erstellen
Storwize V7000 wie auch das XIV-Storage-System zeichnet darüber hinaus aus, dass keine Extra-Kosten für Copy Services wie Snapshots und Metro-Mirror anfallen. Das wiederum reduziert den finanziellen Aufwand bei Migrations-Projekten im Storage-Bereich. Wer von DS8100 auf DS8700 migrieren will, hat diese Möglichkeit aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen bisher leider nicht. Nicht zuletzt wartet das XIV-System mit virtuellen Raids auf, hat eine hohe Streaming-Performance und ist einfach zu bedienen.

Theoretisch ließen sich mit IBM XIV auch tausende von Snapshots erstellen, eine Anzahl, die in der Praxis allerdings kaum je eine Rolle spielen dürfte. Wesentlich bedeutsamer ist es für Unternehmen hingegen, die jeweils eingesetzten IBM-Copy-Services effizient und komfortabel verwalten zu können. Speziell für diesen Zweck hat der IBM Premier Business Partner basycs GmbH aus Kraichtal mit dem iStorage-Manager ein eigenes Software-Tool entwickelt. Damit können Storage-Administratoren alle Snapshots des Speichersystems wie auch die Prozesse im Storage Area Network (SAN) auf einer einzigen grafischen Benutzeroberfläche lückenlos überwachen.

SSD: Energieeffizient mit hoher Performance
Die Beispiele belegen es: Bei der Auswahl des passenden Storage-Systems und dem richtigen Sizing ist Sorgfalt gefragt. Gleichzeitig behalten Firmen so+ die Kosten für Installation, Betreuung, Wartung und Personal im Griff. Nicht zuletzt können sie durch den Einsatz sehr energieeffizienter, leistungsfähiger und platzsparender SSD-Laufwerke auch die laufenden Betriebskosten dauerhaft senken. Zwar sind die Anschaffungskosten dafür deutlich höher als bei Fiber-Channel-Laufwerken (FC). Doch diese rechnen sich schnell, da SSDs für Strom und Kühlung rund zwanzigmal weniger an Energie verbrauchen als FC-Laufwerke.

Auch in punkto Performance schneiden SSDs bei gleicher I/O-Last deutlich besser ab als FC-Disks. Im Rahmen von Datenanalysen komprimieren SSDs die erforderlichen Datensätze schneller, verkürzen die Zeiten für den Aufbau der Aggregate und das Laden der Daten und beschleunigen Antwortzeiten. Davon profitieren die Endanwender, denn sie erledigen selbst komplexe geschäftliche Auswertungen innerhalb kürzester Zeit.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 555653
 902

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Weniger Kosten, bessere Performance: wie IBM-i-Anwender ihr Storage Management optimieren“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von basycs GmbH

Bild: OPTIMIZER4SAP-Produkte von basycs: SAP-Betrieb und Performance optimieren, Innovationen zügig umsetzenBild: OPTIMIZER4SAP-Produkte von basycs: SAP-Betrieb und Performance optimieren, Innovationen zügig umsetzen
OPTIMIZER4SAP-Produkte von basycs: SAP-Betrieb und Performance optimieren, Innovationen zügig umsetzen
Batchverarbeitung, Lizenz-, Security- und Systemmanagement sowie mobile Szenarien und Big-Data-Analysen in Echtzeit: Mit den leistungsstarken und schlanken OPTIMIZER4SAP-Produkten aus dem Haus der basycs GmbH werden Betrieb und Leistung von SAP-Systemen nachhaltig optimiert, der Administrationsaufwand deutlich reduziert und die IT-Kosten sinken insgesamt; Enterprise-Mobility- und Big-Data-Vorhaben lassen sich effizient, schnell und zu verblüffend günstigen Kosten realisieren. Aktuell hat der IT-Systemintegrator aus Kraichtal sechs OPTIMIZER4…
Bild: basycs schließt Allianz mit NoRiskSolution und baut IBM-Kompetenz ausBild: basycs schließt Allianz mit NoRiskSolution und baut IBM-Kompetenz aus
basycs schließt Allianz mit NoRiskSolution und baut IBM-Kompetenz aus
Der IT-Systemintegrator basycs GmbH aus Kraichtal, ein IBM Premier Business Partner und SAP-Service-Partner, hat im Geschäftsbereich „IBM/Infrastructure Services“ eine strategische Allianz mit dem IBM Premier Business Partner NoRiskSolution GmbH aus Unterschleißheim bei München vereinbart. Die Leitung des Geschäftsfeldes übernimmt im Auftrag und im Namen von basycs ab sofort NoRiskSolution-Geschäftsführer Christoph Hasler. Mit diesem Schritt stärkt die basycs GmbH ihre IBM- und Infrastruktur-Kompetenz und baut die Qualität ihrer Serviceange…

Das könnte Sie auch interessieren:

Red Hat stellt Red Hat Enterprise Linux 5.4 als Basis seiner Virtualisierungslösungen vor
Red Hat stellt Red Hat Enterprise Linux 5.4 als Basis seiner Virtualisierungslösungen vor
… von Virtualisierungslösungen“, betont Scott Crenshaw, Vice President der Platform Business Unit bei Red Hat. „Das neue Release bietet auch Optimierungen in den Bereichen Performance, Sicherheit und Storage – sowohl für virtuelle als auch für physikalische Umgebungen.“ Neben den Verbesserungen im Bereich Virtualisierung enthält Red Hat Enterprise Linux …
DataCore-Studie zum Stand von Software-defined Storage 2014
DataCore-Studie zum Stand von Software-defined Storage 2014
… 10% Ressourcen auf Basis von Flash-Technologien. Fast 40% geben an, auf Flash oder SSD bei Projekten zur Servervirtualisierung aus Kostengründen zu verzichten.Performance-Anforderungen sind für 23% der Befragten das zentrale Hauptproblem bei der Servervirtualisierung, weitere 32% nennen Performance als eines der Probleme. Speichererweiterung ohne Unterbrechungen …
DataCore SANsymphony-V für SAP HANA® zertifiziert
DataCore SANsymphony-V für SAP HANA® zertifiziert
… Speichervirtualisierungssoftware kann damit mit SAP-zertifizierten Enterprise Storage-Systemen für SAP HANA eingesetzt werden und liefert herstellerübergreifend die Performance für anspruchsvollste Unternehmensanwendungen. “SANsymphony-V beschleunigt mit seiner adaptiven Caching- und Parallel-I/O-Technologie die Storage-Performance, sodass Anwender …
Preis-Leistungs-Rekord mit DataCore Parallel I/O-Software
Preis-Leistungs-Rekord mit DataCore Parallel I/O-Software
… 13. Januar 2016. DataCore, Anbieter von Parallel I/O-Software, Software-Defined Storage und hyperkonvergenten Virtual SAN-Lösungen, hat auf Basis des anerkannten SPC-1-Benchmarks des Storage Performance Councils eine neue Preis-Leistungs-Bestmarke aufgestellt. Das Auditing ergab Kosten von 0,08 US-Dollar pro SPC-1 IOPS™ und damit einen neuen Rekord …
Bild: Solitas auf der DMS EXPO 2008 - InfoStore mit Workflow-, EDI- und Signatur-IntegrationBild: Solitas auf der DMS EXPO 2008 - InfoStore mit Workflow-, EDI- und Signatur-Integration
Solitas auf der DMS EXPO 2008 - InfoStore mit Workflow-, EDI- und Signatur-Integration
… mehr Dokumente sind im Geschäftsalltag zu archivieren und zu signieren: E-Mails, Office-Dateien, Belege aus dem ERP-System und gescannte Eingangspost. Der Spezialist für Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung Solitas zeigt auf der DMS EXPO, die vom 9. bis 11. September in Köln stattfindet, ganzheitliche Lösungen für diese Herausforderungen. …
UDO Archive Appliance - nextevolution realisiert Compliance-Lösung mit IBM/FileNet-ECM-Anbindung
UDO Archive Appliance - nextevolution realisiert Compliance-Lösung mit IBM/FileNet-ECM-Anbindung
… Daten im Unternehmen. Zum Leistungsportfolio gehören unter anderem die Erstellung von Storage-Konzepten, Konzepte für ECM-Unix-Systeme und Clusterinstallationen, Problem- und Performance-Analysen unter anderem für P8-Systeme von IBM/FileNet sowie auch die Migration von Serverplattformen und revisionssichere Datenmigration von beziehungsweise auf unterschiedliche …
Bild: Leistungstest enttarnt Performance-Killer, mehr Tempo in SAP Systeme bringenBild: Leistungstest enttarnt Performance-Killer, mehr Tempo in SAP Systeme bringen
Leistungstest enttarnt Performance-Killer, mehr Tempo in SAP Systeme bringen
Lange Dialogantwortzeiten, ungeplante Programmabbrüche: IT-Verantwortliche in Unternehmen klagen häufig über Leistungseinbußen in SAP-Systemen. Die Performance-Killer in ihren SAP-Landschaften können sie durch eine detaillierte und mehrstufige Analyse aller Systembestandteile identifizieren und auf dieser Grundlage die SAP-Leistung optimieren. Eine gute …
Über 10.000 Kunden nutzen DataCore Software-Defined Storage
Über 10.000 Kunden nutzen DataCore Software-Defined Storage
… Top-Themen den SDS-Markt 2013 bestimmt: - Trend 1: Integration von Flash-Technologien ins Rechenzentrum Der Einsatz von Flash-Speicher zur Verbesserung der Performance wird bei der Neuausrichtung von Speicherarchitekturen zur Herausforderung. Nur rund fünf Prozent der Workloads benötigen höchste Performance, auch wenn Flash-Anbieter trotz des niedrigen …
Bild: SoftM Systemintegration mit Power6 in der Münchner BMW Welt - Power für den MittelstandBild: SoftM Systemintegration mit Power6 in der Münchner BMW Welt - Power für den Mittelstand
SoftM Systemintegration mit Power6 in der Münchner BMW Welt - Power für den Mittelstand
… Neuigkeiten konnte SoftM in München verkünden: System i-Anwender, die auf Power Systems umsteigen wollen, können wie gewohnt bewährte LTO-Bandlaufwerke einsetzen. Bezüglich der Java-Performance haben erste Tests mit dem Java-ERP-System Semiramis gezeigt, dass die Power6-Technologie in Verbindung mit dem neuen Betriebssystem IBM i (bisher i5/OS) erhebliche …
Bild: Solitas macht InfoStore fit für Windows Vista und NetAppBild: Solitas macht InfoStore fit für Windows Vista und NetApp
Solitas macht InfoStore fit für Windows Vista und NetApp
InfoStore mit Windows-Vista-Support und neuer Lösung für revisionssichere Archivierung Buchs, 24. Mai 2007 – Das Enterprise Content Management (ECM) System InfoStore unterstützt jetzt auch Windows Vista. Damit stehen neueste Betriebssystemfunktionen wie u.a. die Sicherheitsfeatures von Windows Vista für die Client-Applikationen von InfoStore zur Verfügung, …
Sie lesen gerade: Weniger Kosten, bessere Performance: wie IBM-i-Anwender ihr Storage Management optimieren