(openPR) "Alle Dienste mit einer Karte!" Unter diesem Motto wollen Ärztekammer, KV, apoBank und PVS in Schleswig-Holstein den elektronischen Arztausweis jetzt gemeinsam voranbringen.
Bereits die Zusammensetzung der Initiative für den elektronischen Arztausweis macht deutlich: In Schleswig-Holstein ist der neue Ausweis bereits in der alltäglichen Praxis angekommen. Mit dem elektronischen KV-Portal eKVSH, der PVS Online-Abrechnung PAD dialog und dem apoBank Online-Banking mit eTAN bekommen Ärzte schon heute einen signifikanten Servicevorteil für ihren elektronischen Arztausweis.
Bis zu 380 € Förderung
Dazu kommt, dass die Nutzung des elektronischen Arztausweises gerade in der ersten Zeit durch ein gezieltes Förderprogramm gemeinsam begleitet wird. So hat die KV SH insgesamt 240.000 € bereit gestellt, von denen die Mitglieder durch direkte Nutzungs-Gutschriften mit bis zu 240 € profitieren können. Kombiniert mit den parallelen Unterstützungsaktionen von apoBank (80 €) und PVS (60 €) summiert sich dieser Fördervorteil sogar auf bis zu 380 € allein im ersten Nutzungsjahr.
Hintergrund: Der elektronischen Arztausweis (eHBA)
Die wachsende Zahl von elektronischen Prozessen rund um die ärztliche Tätigkeit erfordert ein möglichst universell einsetzbares, standardisiertes Medium, mit dem sich der Arzt persönlich identifizieren und seine Handlungen rechtlich verbindlich bestätigen (signieren) kann. Diese Funktion übernimmt der elektronische Arztausweis.
Technisch spezifiziert und bundesweit einheitlich definiert wird der elektronische Arztausweis durch die Bundesärztekammer. Die Verantwortung für die eigentliche Ausgabe liegt dann in der Region bei den einzelnen (Landes-)Ärztekammern. Inzwischen sind acht Kammerregionen in die konkrete Ausgabe eingestiegen.
Beantragt, produziert und ausgeliefert werden die elektronischen Arztausweise bei medisign. Der akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter hat derzeit rund 14.000 elektronische Signaturkarten bei Heilberufsangehörigen im Einsatz.













