(openPR) Die Nase entscheidet, was uns guttut
- Dufte Zahnarztpraxis
- Auch Praxisfarben kann man riechen
- Naturreine Düfte gegen Angst und Stress
Berlin (dentcollege/07.07.2011) „Der Sommer produziert eine wahre Duftorgie – auch in der Zahnarztpraxis“, so Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE, der PR-Beratung für Zahnärzte. Schulz hält es für wichtig, dass sich Zahnarztpraxen mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn Gerüche, einmal wahrgenommen, wandern ins Langzeitgedächtnis. Dort hat sich auch das eingenistet, was viele als typischen Zahnarztgeruch ablehnen. Um weitere negative Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang zu vermeiden, sollten Zahnärzte aus Sicht der PR-Frau genau hier ansetzen. Zunächst muss man herausfinden, mit welchen Gerüchen Patienten – denn um ihre Wahrnehmung geht es – in einer Zahnarztpraxis konfrontiert werden. Man legt quasi eine Duftlandkarte der Praxis an. Im nächsten Schritt werden die Gerüche herausgefiltert, die für Patienten störend wirken und unangenehme Gefühle auslösen könnten. Gerüche sind allerdings eine Wissenschaft für sich und sehr viel komplizierter zu händeln, als wir uns das vorstellen. Hinzu kommt, dass jeder Mensch anders wahrnimmt und die Praxis deshalb so etwas wie einen Königsweg finden muss, um bei möglichst vielen Patienten für angenehme Empfindungen zu sorgen.
„Dieser Gedanke erfüllt durchaus Marketingzwecke“, meint Kerstin Schulz. „Wenn die Chemie zwischen Praxis und Patient stimmt, wird man schneller einen Konsens in Sachen Behandlung finden.“ Die Wahrnehmung von Gerüchen ist tatsächlich an chemische Prozesse gebunden. Düfte selbst können echt oder synthetisch hergestellt sein. Und der Mensch vermag das zu erkennen. Wer also in seiner Praxis Düfte einsetzt, muss nicht nur die passenden auswählen, sondern genau überlegen, wo, wie und in welcher Konzentration sie wahrgenommen werden sollen. Selbst die Praxisgestaltung hat Einfluss darauf, denn auch Farben werden unbewusst mit Gerüchen assoziiert. Bergamotte beispielsweise mit Gelb, Rosenduft u. a. mit Weiß und Braun. In einer Zahnarztpraxis geht es vorrangig darum, negative Emotionen wie Stress und Ängste zu vermeiden. Auch in diesem Zusammenhang tauchen der Bergamotte- und der Rosenduft auf. Entspannende Wirkung sagt man darüber hinaus Kamille und Sandelholz nach, ebenso Zeder, Zirbelkiefer, Grapefruit oder Clementine. Alles Naturdüfte, die ein Gefühl von Geborgenheit erzeugen. Manche vermindern sogar die Keime in der Raumluft.
„Experten empfehlen, ausschließlich echte ätherische Öle zu verwenden“, sagt PR-Frau Schulz und verweist auf Untersuchungen, die besagen, dass nur naturreine Düfte tatsächlich die erwartete Wirkung erzielen. Um Naturdüfte in die Raumluft zu bringen, genügen bereits einfache Mittel: Das mit ätherischem Öl betropfte Tuch vor einem laufenden Ventilator oder eine Duftlampe mit einem Teelicht als Wärmequelle. Düfte sollten jedoch nie dazu eingesetzt werden, schlechte Gerüche nur zu übertünchen. Gerade im Sommer heißt die Devise in Praxen ohne Klimaanlage: Nach jedem Patienten Fenster auf im Behandlungszimmer! Im Wartebereich am besten dafür sorgen, dass ein ständiges Lüftchen weht. Außerdem immer mal wieder Geruchskontrolle im Hygieneraum. Denn eine Praxis, in der es unangenehm riecht, wirkt abweisend und verliert Patienten! Weiterführende Informationen unter www.dentcollege.de.









