(openPR) Dr. Stephan Ziegler, Zahnarzt und Leiter der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin, gibt Tipps gegen Mundgeruch:
„Schlechter Atem entsteht häufig direkt im Mund. Verantwortlich für die üble Luft sind Billionen von Mikroben, die sich in unserer Mundhöhle tummeln. Sie ernähren sich unter anderem von Essensresten und scheiden im Anschluss unangenehm riechende Schwefelverbindungen aus. Um diese Prozesse einzudämmen, hilft vor allem eine gründliche Zahnpflege, die zweimal tägliches Putzen, die Verwendung von Zahnseide und Zwischenraumbürsten sowie jährlich durchgeführte professionelle Zahnreinigungen einschließt. Da sich Fäulnisbakterien bevorzugt auf der Zunge ansiedeln, kommen zusätzlich am besten Zungenschaber zum Einsatz, die die gefräßigen Eindringlinge reduzieren. Weiterhin hilft es, besonders nach den Mahlzeiten ausreichend Wasser zu trinken, um den Großteil der Essensreste wegzuspülen und die geruchsproduzierenden Bakterien so auf Diät zu setzen. Im Anschluss empfiehlt sich das Kauen eines möglichst zuckerfreien Kaugummis, der den reinigenden und desinfizierend wirkenden Speichelfluss anregt. Kurz vor oder während eines Dates oder wichtigen Termins sollten Freunde eines frischen Geschmacks außerdem auf schwefelhaltige Lebensmittel wie etwa Eier und Käse verzichten. Auch milchhaltige Getränke wie etwa Café au Lait besser meiden, sie sind ein Garant für unangenehmen Geruch. Wer den schlechten Atem trotz sorgfältiger Pflege und Beachtung aller Tipps nicht in den Griff bekommt, sollte vorsichtshalber seinen Zahnarzt aufsuchen. Moderne Praxen bieten heutzutage eine spezielle Mundgeruch-Sprechstunde an und klären die Ursache meistens schnell. Liegt die Geruchsquelle nicht im Mund, ziehen Betroffene am besten einen Allgemeinmediziner hinzu. Denn in einigen Fällen liegen auch Erkrankungen im Bereich der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Traktes vor.“
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