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FDP für freiwillige Lösung bei Organspende

01.07.201111:35 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: FDP für freiwillige Lösung bei Organspende
Stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender Felix Haltt
Stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender Felix Haltt

(openPR) Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, die Bürgerinnen und Bürger Bochums umfassend über das Thema Organspende und den Organspendeausweis zu informieren. Damit alle Bürger möglichst mehrmals im Leben mit der Frage der Organspende konfrontiert werden, will die FDP die Übergabe von Aufklärungsbroschüren gemeinsam mit der Ausgabe von beispielsweise Personalausweisen und Reisepässen einführen. Daher werden die Liberalen in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Anfrage zur Realisierung dieser Maßnahme an die Verwaltung stellen.

"In Deutschland werden Spenderorgane dringend benötigt, doch nur wenige Menschen besitzen einen Organspendeausweis. Die notwendige, gesellschaftliche Diskussion darüber fristete bisher leider nur ein Schattendasein", so der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Felix Haltt. "Die persönliche Überreichung von Informationsmaterial zur Organspende und zum Organspendeausweis durch die Stadt Bochum kann dem Thema mehr Aufmerksamkeit als die einfache Mitnahme von einem Informationsstand geben. Außerdem werden auf diese Weise mehr Bürger als bisher erreicht und vielleicht dazu bewegt, sich intensiver mit dem Thema zu befassen."

Die Liberalen setzen beim Thema Organspende auf die bewusste Zustimmung des Einzelnen und lehnen die Widerspruchslösung ab, bei der jeder Mensch als potentieller Organspender klassifiziert wird, der einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen hat. "Diese persönliche und sehr sensible Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten und nicht der Staat", so Haltt. "Die Erklärungspflicht der Bürger für oder gegen eine Organspende ist für uns ebenfalls kein geeignetes Mittel zur Verbesserung der Spendenbereitschaft. Vielmehr sollten die Bürgerinnen und Bürger auch das Recht haben, sich in der Frage einer möglichen Organspende nicht entscheiden zu müssen."

Rund 12.000 Menschen warten derzeit in Deutschland auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Im Jahr 2010 gab es zwar 1.926 postmortale Organspender und 4.205 Organtransplantationen, dennoch liegt Deutschland mit 15,9 Organspendern auf eine Mio. Bewohner im europäischen Mittelfeld. Obwohl fast drei Viertel der Bevölkerung einer Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen, besitzen nur 25 Prozent einen Organspendeausweis.

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