(openPR) Dr. Cordula Fehlow – Wagnerianerin, Forstwissenschaftlerin, Winzerin – wird Wagners „Parsifal“ auf ihre Weise – tja was? erzählen? interpretieren? darbieten? Es gibt jedenfalls jede Menge Musik! Und Wein!
Parsifal ist das letzte musikdramatische Werk Richard Wagners. Wagner selbst bezeichnet es als Bühnenweihfestspiel und vereint damit terminologisch vier Elemente, die zu unterschiedlichen Gewichtungen geführt haben: Während die Rahmenworte Bühne und Spiel auf den theatralen Rahmen der Aufführung verweisen, stehen mit Weihe und Fest überhöhte und überhöhende Elemente im Zentrum.
Der Gralskönig Amfortas leidet an einer unheilbaren Wunde, die er sich zuzog, als er im Schloss des teuflischen Klingsor den Verführungskünsten der schönen Kundry erlag. Allein ein „reiner Tor, durch Mitleid wissend“, kann ihn von seinem Schmerz erlösen. Nach langen Irrfahrten und „wissend geworden“ durch den Kuss der einstigen Verführerin Kundry gelingt es Parsifal, den heiligen Speer zurückzugewinnen. Die Macht Klingsors ist gebrochen und Amfortas von seinem Leiden befreit. Parsifal enthüllt den lange verborgenen Gral, der Kraft und Jugend spendet.
Nach dem ausdrücklichen Willen Wagners und seiner Erben sollte der Parsifal ausschließlich in Bayreuth zur Aufführung kommen. Im Jahre 1913 endete der Urheberrechtsschutz, so dass von nun an Aufführungen des Parsifal in aller Welt nichts mehr im Wege stand.
Dr. Cordula Fehlow ist Wagnerianerin, promovierte Forstwissenschaftlerin und Winzerin. Sie hat in der Eltviller Vinothek schon mehrfach vor interessiertem Publikum Vorträge gehalten. Im vergangenen Jahr hat sie an zwei Abenden den "Ring des Nibelungen" interpretiert. Das Rheingau Echo schrieb darüber: "Es sollten zwei eindrucksvolle und interessante Abende werden. Dr. Fehlow erzählte ohne Punkt und Komma, enthusiastisch und immer mit einem Schuß Humor. … Am Schluß gab es Standing Ovations - das erleben die Vinothek-Betreiber auch nicht alle Tage."








