(openPR) Schüler Union Rems-Murr hält Abschaffung für einen Rückschritt und verweist auf Beispiele aus anderen Bundesländern. Der Kreisverband der Schüler Union (SU) Rems-Murr kritisiert die durch die Grün/Rote Koalition geplante Abschaffung der Grundschulempfehlung als gewaltigen Rückschritt in der baden-württembergischen Bildungspolitik. „Bundesländer, die diesen Schritt vollzogen haben leiden heute unter den negativen Folgen.“ erläutert der SU-Kreisvorsitzende Benjamin Heidrich. „Lehrer aus diesen Bundesländern sehen noch neidisch nach Baden-Württemberg.“ so Heidrich weiter. In Bundesländern ohne Grundschulempfehlung kommt es oft zu folgender Kettenreaktion, die so dann auch in Baden-Württemberg droht. Viele Eltern schicken ihre Kinder auf das Gymnasium. Dadurch gelangen viele Kinder trotz nicht ausreichender Leistung auf das Gymnasium, sind dort überfordert und scheitern nicht selten. Das führt dazu, dass die Kinder durch Misserfolge demotiviert werden und über kurz oder lang auf die Realschule oder Hauptschule wechseln müssen. Wenn die Kinder dort wieder motiviert werden können und sie merken, dass sie jetzt auf der passenden Schule sind, hält sich der Schaden in Grenzen. Schlimmer ist es, wenn die Schüler eine Aversion gegen die Schule insgesamt entwickeln, was zu einem Schulverweigerungsverhalten führen kann. Konsequenzen können sein: Schule schwänzen, schlechter Abschluss und keine Bereitschaft eine Ausbildung zu machen. Desweiteren wirkt sich das auch negativ auf die Klassen der Kinder aus, da Demotivation in der Schule oft zu Störungen in der Klasse führt, was wiederum den Klassenkameraden schadet und den Lehrkräften den Unterricht erschwert. „Diese hausgemachten Fehlentwicklungen wird die neue Landesregierung dann als Grund für den Ausbau der Gesamtschule in Baden-Württemberg anführen, einem schon seit langem als illusionär entlarvten Schultyp, der linkem Wunschdenken entsprungen ist.“ äußert sich SU-Kreisvorsitzender Heidrich. Die im Grün/Roten Koalitionsvertrag festgelegte Ersetzung der verbindlichen Grundschulempfehlung durch eine qualifizierte Beratung der Eltern ist Etikettenschwindel. Schon jetzt erhalten die Eltern eine qualifizierte Beratung durch die Lehrer, gerade weil die Grundschulempfehlung verbindlich ist. In Zweifelsfällen besteht auch die Möglichkeit, einen Test durchführen zu lassen.
Wer nach der Grundschule auf die Haupt- oder Realschule wechselt, kann dank des noch durchlässigen Bildungssystems in Baden-Württemberg sein Abitur zum Beispiel auch über ein berufliches Gymnasium erreichen.
„Die verbindliche Grundschulempfehlung hat sich bewährt. Diese abzuschaffen wird ein großer Verlust für das Bildungssystem unseres Landes darstellen.“ bilanziert der Kreisvorsitzende abschließend.















