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Rentenkürzung bei Ausbildung stoppen

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Parteiübergreifende Rentenreform in Gefahr

23. Oktober 2003: Zu den Plänen der Bundesregierung, die Anrechnungszeiten wegen Schule und Studium abzuschaffen, erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Storm MdB:

Für die Union ist die von Rot/Grün ab dem Jahr 2005 mit einer 3-jährigen Übergangsfrist vorgesehene Abschaffung der Anrechnungszeiten für Schule und Studium bei der Rente völlig inakzeptabel. Diese Änderung führt für alle unter 60-jährigen Versicherten mit einer dreijährigen Schulausbildung zu einer monatlichen Rentenminderung von bis zu 58,80 Euro. Das entspricht einer Rentenkürzung von 5%. Es ist auch bildungspolitisch mehr als fragwürdig, wenn derjenige abgestraft wird, der in seine schulische Ausbildung investiert. Die Abschaffung der schulischen Ausbildungszeiten bei der Rente führt zu einer einseitigen Benachteilung der Betroffenen gegenüber Versicherten, die eine Lehrstelle finden und eine berufliche Ausbildung absolvieren. Diese sollen nach den Plänen der Bundesregierung weiter - von der sozialpolitisch sicher richtigen - Höherbewertung ihrer regelmäßig geringen Verdienste auf bis zu 75% des Durchschnittsverdienstes profitierten. Diese von Rot/Grün vorgesehene Unterscheidung zwischen schulischer und beruflicher Ausbildung bei der Rente ist nicht nachvollziehbar. Wenn die Abschaffung der schulischen Ausbildungszeiten bei der Rente ein Eckpfeiler für das im nächsten Jahr von Rot/Grün geplante langfristige Rentenpaket sein sollte, wäre dies eine klare Absage an eine parteiübergreifende Rentenreform.

Autor(en): Andreas Storm

 

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