(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Börsianer in New York und London ließen es sich gut gehen und feierten ihre Feiertage. Nachrichten vom Ölmarkt gab es trotzdem. So dürfte die Förderung im Mai bei einigen OPEC-Mitgliedern höher ausfallen als geplant. Von den daraus folgenden Mini-Abschlägen hätten auch hiesige Heizölkunden profitieren können. Doch die zeigten kein Interesse.
Dieser Montag konnte nicht anders verlaufen als ruhig. Um das vorherzusehen brauchte es keiner Glaskugel und keiner Tarot-Karten. In New York und London herrschte Feiertags- und Ausruhstimmung. Die legte sich auch auf die Ölpreise. Logisch, dass deren Bewegungen eher einem Faultier ähnelten als einer Gazelle. Doch die Welt des Öls besteht nicht nur aus der amerikanischen und britischen Handelsmetropole, sondern auch aus der OPEC.
Von der war heute durchaus Neues zu vernehmen. Die Nachrichtenagentur Reuters stellt in einer Studie fest, dass Saudi Arabien, Nigeria und Irak im Mai ihre Produktion erhöht haben. Und zwar so hoch, dass die Ausfälle in Libyen mehr als kompensiert wurden. Heiß: Mehr Öl ist auf dem Markt. Heißt: Das drückt auf die Preise. Ein wieder schwächelnder Euro sorgte jedoch dafür, dass es hierzulande nur ein wenig nach unten ging, wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau am Morgen prognostiziert. Die 100-Liter-Partie war bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL mit 12 Cent etwas günstiger als am Freitag und liegt bei 82,56 Euro. Vom Handel wurde gar kein Interesse an Orders gemeldet.
Heizöl durchlebt damit seine zweitteuerste Mai-Phase. Hier die Preise zum jeweiligen 30. Mai der Vorjahre und eine Einschätzung, wie sie sich in den folgenden 14 Tagen entwickelten:
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2011 82,56 Euro ???
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2010 68,51 Euro Um 1,00 Euro steigend
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2009 52,39 Euro Um 4,50 Euro steigend
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2008 92,91 Euro Um 4,00 Euro steigend
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2007 57,98 Euro Um 1,00 Euro steigend
Preis HEL 3.000 Liter am 30.05.2006 62,44 Euro Um 1,00 Euro steigend
In dem beobachteten Zeitraum seit 2006 ist es noch nie bis Mitte Juni zu sinkenden Preisen gekommen. Dafür spricht auch die generelle fundamentale Lage auf dem Rohölmarkt, auch wenn die dortige Preise als derzeit zu hoch bezeichnet werden dürften.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
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Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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