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Pressekonferenz: Ärztliches Ethos und Suizidhilfe

Bild: Pressekonferenz: Ärztliches Ethos und Suizidhilfe
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(openPR) Dr. Michael de Ridder und Alice Ströver stellen Positionspapier des Kuratoriums des Humanistischen Verbands zum ärztlich assistierten Suizid vor. Anlass ist die auf dem Ärztetag in Kiel bevorstehende Änderung der ärztlichen Berufsordnung.



Ärzte müssen in Fällen eines assistierten Suizids bei freiwillensfähigen, schwerstkranken Patienten künftig sicher sein, dass ihnen keine berufsrechtlichen Sanktionen (z. B. Zwangsgelder, Approbationsentzug) drohen, wenn sie ihrem Gewissen gemäß Sorgfaltskriterien eingehalten haben. Zu diesen gehören palliativmedizinische und psycho-soziale Angebote und der Verzicht auf jegliche Kommerzialisierung. Der Humanistische Verband Deutschlands fordert, dass dann die juristisch straffreie Hilfe zu einer Selbsttötung bzw. deren Nicht-Hinderung auch dem ärztlichen Ethos gemäß erlaubt sein muss.

Das Kuratorium des HVD-Berlin hat diesbezüglich ein Positionspapier ausgearbeitet. Dies wird im Rahmen eine Pressekonferenz vorgestellt.

Am: Freitag, den 27. Mai 2011, um 10.30 Uhr
Im: art’otel Mitte, Wallstraße 70-73, 10179 Berlin

Die Pressekonferenz findet im Rosenzimmer im 1. Obergeschoss des art’otel statt.

Nach Vorstellung des Positionspapiers zum ärztlich assistierten Suizid werden für Fragen und Interviews zur Verfügung stehen: Die Kuratoriumsmitglieder Dr. Michael de Ridder und Alice Ströver sowie der Landesvorsitzende des HVD-Berlin Dr. Bruno Osuch und die HVD-Bundesbeauftrage für Humanes Sterben Gita Neumann.

Wir bitten freundlich um Voranmeldung bis Donnerstag, den 26. Mai 2011, 12 Uhr an E-Mail.



Zu den Personen:

Dr. Michael de Ridder: Chefarzt der Rettungsstelle des Berliner Urban-Krankenhauses. Nach seinem Studium der Biologie und Medizin arbeitete er als Medizinalassistent in Hamburg und Schleswig-Holstein. 1980 approbierte er als Arzt, arbeitete eine Zeit lang als medizinischer Assistent in Hamburg und im Aus-land. 1988 schloss er seine Facharztausbildung für Innere Medizin ab. 1994 trat er die Leitung der Rettungsstelle und Aufnahmestation des Vivantes-Klinikums Am Urban an. 2004 übernahm Michael de Ridder den Vorsitz des Kuratoriums der Hans-Joachim-und-Käthe-Stein-Stiftung für Palliativmedizin. Seither befasst sich intensiv mit der Ethik der Medizin am Lebensende.

Alice Ströver: Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Ab-geordnetenhaus. Lehrbeauftragte von 1983 bis 1988 an der Freien Universität im Fachbereich Kommunikationswissenschaften und nebenher journalistische Tätig-keit. Anschließend war sie bis 1995 Mitarbeiterin der Fraktion der Alternativen Liste, prägte als Geschäftsführerin das Bildungswerk im Berufsverband Bildender Künstler Berlin und war bei der Europafraktion der Grünen festangestellt. An-schließend kandidierte sie für das Berliner Abgeordnetenhaus und ist seither Ab-geordnete der Fraktion. 2001 wirkte sie ein halbes Jahr als Staatssekretärin für Kultur in der rot-grünen Übergangsregierung.

Dr. Bruno Osuch: Lehrer für Mathematik und Gesellschaftskunde an der Staatli-chen Internationalen Schule „Nelson Mandela“ in Berlin und seit 1999 als Vor-standsvorsitzender des HVD-Berlin aktiv.

Gita Neumann: Bundesbeauftragte des HVD für Humanes Sterben und Leiterin der Bundeszentralstelle Patientenverfügungen.

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