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Business Insights - Andreas Steinle, Zukunftsinstitut GmbH

12.05.201107:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) „Future Company – Wie der gesellschaftliche Wandel unsere Arbeit und die Unternehmen auf den Kopf stellt“

„Den gesellschaftlichen Wandel beherrschen drei Megatrends: Der Individualismus, Frauen und die Silver Society“. Andreas Steinle, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, erklärte dies genauer in seinem Gastvortrag „Future Company – Wie der gesellschaftliche Wandel unsere Arbeit und die Unternehmen auf den Kopf stellt“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe Business Insights von Herrn Prof. Dr. Fürst.



Das Zukunftsinstitut steht seit 1998 für Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland. Gemäß Herrn Steinle zeichnet sich die Zukunft der Deutschen vor allem durch Angst, Hysterie und Alarmismus aus. So verwies Herr Steinle aktuell beispielsweise auf Japan und seinem atomaren Unglück oder auf die deutschlandweite Diskussion nach der Erscheinung von Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“, die sich darauf bezog, ob Deutschland durch die unregulierte Immigration untergehen würde.

Die Aufgabe des Zukunftsinstituts liegt darin, die Unternehmen mit aufsteigenden Trends der Gesellschaft zu versorgen und auf diese Weise Innovationen zu fördern. Veränderungen der Kundenbedürfnisse oder der Transaktionen mit Lieferanten bzw. Kunden innerhalb eines Unternehmens führen schnell zu einer Unsicherheit. Diese versucht das Zukunftsinstitut durch eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen bestmöglich zu verhindern.

Zu den aktuellen Megatrends der Gesellschaft zählt Andreas Steinle als erstes den Wunsch nach mehr Individualismus der eigenen Mitarbeiter. Die Unternehmen sollten immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen. Motivation erzeugt man heutzutage nicht mehr alleine durch Geld. Im Vordergrund stehen vor allem die Eigenverantwortung und die Autonomie, wobei das eigenständige Arbeiten fernab von geregelten Arbeitszeiten und des festen Arbeitsplatzes immer mehr an Bedeutung gewinnt. So gibt es in den USA z. B. ein Unternehmen, das weder die Arbeitszeiten noch die Urlaubszeiten in irgendeiner Form festhält – die Arbeitnehmer müssen sich jedoch so miteinander abstimmen, dass das Tagesgeschäft ungestört laufen kann.

„Ein bisschen werden alle Unternehmen wie Google sein. Unternehmen werden immer sozialer“, verdeutlichte Steinle. So hat Google größtenteils seine klassischen Büros abgeschafft und dafür eine angenehme Arbeitsatmosphäre durch soziale Umgebungen geschaffen. Exemplarisch werden Gondeln zu Besprechungszwecken oder Meetings genutzt, da man im Alltag oder der Freizeit die besten Ideen sammele.

Des Weiteren treten Frauen als zweiter Megatrend immer weiter an die Spitze der Unternehmen. Bis 2013 bekommen sie einen deutlich höheren Einkommenszuwachs, während sich eine neue Väter-Generation entwickelt und sich die Rollen somit weiter verändern. Die Anforderungen an die Männer steigen stetig, wobei sich vor allem der Alltag zum größten Konfliktfeld entwickelt, da die Erwerbstätigkeit der Frau zugleich zunimmt. Zukünftig würden lediglich 25% der Frauen eine Partnerschaft dem Job vorziehen, wobei auch die Arbeitskulturen im Allgemeinen weiblicher werden. Eine Untersuchung ergab übrigens, dass Unternehmen, die seitdem sie mind. eine weibliche Quote von 30% in ihren Vorständen aufwiesen, einen signifikant höheren Umsatz erreicht haben als Unternehmen, in denen nur Männer den Vorstand bilden. Frau und Mann ergänzen sich also erfolgreich!

Mit den Worten „Menschen, die arbeiten sind glücklicher!“ veranschaulichte Herr Steinle den letzten Megatrend der Gesellschaft. Die Anzahl der Firmengründer im Alter von 50 Jahren nimmt weiterhin zu. Die Gesellschaft wird immer mehr zu einer sogenannten „Silver Society“. Dass das Alter zu einer Passivität führt, sei lediglich ein Mythos, welches man an aktuellen Entwicklungen erkennen könnte. Wichtig sei in Unternehmen insbesondere eine gewisse Vernetzung von Wissen. So können sich Unternehmen überlegen, ob sie ihre Manager im Ruhestand für das ein oder andere zeitlich begrenzte Projekt, z. B. für 3 Monate, zu sich zurückholen. Mit dem „Old Style Business“ (gleiches Alter, gleiches Auto, gleicher Lifestyle) ist wenig Fortschritt möglich. Man braucht eine vielfältige Mischung von allem, denn: „Fortschritt ist nur dann möglich, wenn man intelligent gegen die Regeln verstößt“.

Abschließend gab Andreas Steinle den anwesenden Studenten noch den folgenden Tipp: „Verfolgen Sie Ihre Leidenschaft, dann kommt das Geld schon von ganz alleine.“

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