(openPR) 22. September 03
BERLIN. Anlässlich der Regierungskonsultationen zum deutsch-polnischen Jugendwerk heute Nachmittag in Gelsenkirchen fordert die FDP-Bundestagsfraktion auch den deutsch-russischen Jugendaustausch durch ein Jugendwerk voranzubringen. Dazu erklärt der jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus :
Die FDP im Deutschen Bundestag hat einen Antrag in den Bundestag eingebracht, ein Deutsch-Russisches Jugendwerk einzurichten. Neben dem Jugendaustausch mit Polen und Frankreich darf gerade der mit Russland nicht vernachlässigt werden.
Ein gemeinsames Jugendwerk kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Deutsche und Russen ihr Verständnis füreinander verbessern, Vorurteile überwinden und Brücken zwischen den Jugendlichen beider Völker gebaut werden. Denn eine nachhaltige Verständigung zwischen Völkern bedarf gerade im Fall Russland nicht nur der Zusammenarbeit auf Regierungsebene. Notwendig ist vielmehr ein verschiedene gesellschaftliche Gruppen und Schichten umfassender Dialog. Dabei kommt den Jugendverbänden beider Länder selbst eine wichtige Rolle zu. Die Jugendverbände als Interessenvertretung der Jugend müssen in besonderem Maße bei der Gestaltung des zukünftigen deutsch-russischen Jugendwerkes mitwirken können.
Die FDP fordert deshalb in ihrem Antrag die Bundesregierung auf, die Errichtung eines deutsch-russischen Jugendwerkes unter Mitwirkung der Jugendverbände zu betreiben, um einen umfassenden Jugendaustausch zu ermöglichen. Zudem fordere ich, den Bundestag umfassend zu beteiligen und über Fragen der Finanzierung, der Struktur und der Gremienbesetzung zu diskutieren.









