(openPR) Köln, 02.05.2011. Die aktuellen weltweiten Krisen und Konflikte von Japan bis Nordafrika scheinen auch an der Touristik nicht spurlos vorüber zu ziehen. Die Umsatzerwartung wird für das zweite Quartal 2011 von Branchenexperten jedenfalls deutlich weniger positiv eingeschätzt als noch zu Beginn dieses Jahres.
Dies zeigt der Index zum Geschäftsklima der deutschen Reiseindustrie (TravX). Dieser liegt für das zweite Quartal 2011 bei +24 Punkten. Damit spiegelt er eine zwar noch immer leicht positive Grundstimmung wider, liegt jedoch gegenüber der äußerst optimistischen Einschätzung für das vorherige Quartal (+54 Punkte) um 30 Punkte niedriger. Auch die Umsatzentwicklung des eigenen Unternehmens schätzen die befragten Manager leicht weniger positiv ein als noch ein Vierteljahr zuvor.
Der TravX reicht von -100 bis +100 Punkten und errechnet sich aus einer vierteljährlichen Befragung im TOP 500 Entscheiderpanel der Reiseindustrie. Diese Befragung unter Touristik-Entscheidern wird vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope in Kooperation mit dem Travel Industry Club durchgeführt.
„Die neuesten Ergebnisse unserer Befragung unter den Top-Entscheidern der deutschen Reiseindustrie zeigen erneut sehr eindrucksvoll, welchen Einflüssen die Branche unterworfen und wie fragil die Industrie ist“, so Gerrit Seul, Geschäftsführer bei Trendscope. „Die sehr positiven Impulse vom Arbeitsmarkt, die erfreuliche Konsumlaune sowie die gute Lage der exportorientierten Unternehmen wird dazu beitragen, dass die Reiseindustrie in Deutschland trotz der leichten Eintrübung auf ein Rekordjahr zusteuern wird“ kommentiert Prof. Dr. Adrian von Dörnberg, Vice President des Travel Industry Club.
Weitere Informationen: www.trendscope.com












