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KfW: Lohnsteigerungen vorgeschlagen

(openPR) Der Chefvolkswirt der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW hat sich sehr deutlich für Lohnsteigerungen ausgesprochen. Unterdessen kühlt sich das Geschäftsklima in Deutschland bereits wieder ab. Deshalb rät das Institut für Wirtschaftsforschung IWB zu mehr Augenmaß in der Debatte um Lohnsteigerungen.



Das Institut für Wirtschaftsforschung IWB weist daraufhin, dass Lohnsteigerungen immer in Abhängigkeit zu jeweils aktuellen konjunkturellen aber auch währungspolitischen Entwicklungen gesehen werden müssten. Die derzeitigen Entwicklungen auf den europäischen und den internationalen Finanzmärkten seien nicht ohne Risiken. Durch währungspolitische Einflüsse mit nachfolgender Stärkung des Euro könnte das derzeitige Exporthoch der deutschen Wirtschaft durchaus in Turbulenzen geraten. Vorschläge für Lohnsteigerungen sollten daher die international immer noch instabile Finanz- und Wirtschaftslage mit berücksichtigen. Viele Unternehmen seien zudem immer noch im Aufholprozess nach den Verlusten aus der großen Krise. Hier sei Augenmaß gefordert.

Demgegenüber hat der Chefvolkswirt der staatseigenen KfW Bankengruppe, Dr. Norbert Irsch, deutlich Lohnerhöhungen empfohlen, obwohl sich das Geschäftsklima im Mittelstand nach eigenen Mitteilungen der KfW bereits wieder abkühlt. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen hat sich laut KfW-ifo-Mittelstandsbarometer im September um 1,6 Zähler auf 19,3 Saldenpunkte verschlechtert. Inzwischen stellen sich die Mittelständler nach KfW-Angaben wieder auf etwas schwächere Geschäfte ein, weshalb die Erwartungen für das kommende Halbjahr zuletzt spürbar nachgegeben und das Geschäftsklima nach unten gezogen haben. Die Großunternehmen teilen nach Angaben der KfW diese Einschätzung in der Tendenz ebenfalls. Wie die Mittelständler nahmen auch sie ihre Geschäftserwartungen im September zurück.

Dr. Norbert Irsch: "Die September-Zahlen des KfW-Mittelstandsbarometers bestätigen unsere bereits im August formulierte Einschätzung, dass der Zenit der Konjunkturdynamik erreicht ist. Das Aufholen des krisenbedingten BIP-Verlusts wird zwar weitergehen, allerdings mit geringerem Tempo. Die momentan sehr gute Stimmung im Einzelhandel ist ein Indiz dafür, dass die Erholung an Breite gewinnen und sich neben den Investitionen auch auf den Konsum als gewichtigste Komponenten der Binnennachfrage verlagern könnte. Diese Entwicklung gilt es zu festigen. Angemessene, an der Trendproduktivität und der erwarteten Trendinflationsrate orientierte Nominallohnsteigerungen, also jährliche Zuwächse von rund 3 % im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt, wären dabei hilfreich", so der Chefvolkswirt der KfW.

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