(openPR) POS Polsterservice bietet effiziente Tipps vom Fachmann
Hausen / Köln, April 2011. Wie jeder Fan besonderer Ledergarnituren weiß, werden die Möbel mit dem Alter immer schöner. Jedoch bedürfen sie dafür regelmäßiger und schonender Pflege. Das Internet bietet Tipps zur Behandlung von Ledermöbeln in Hülle und Fülle, doch diese sind oftmals eher abenteuerlich als wirklich hilfreich: Vom Fleckenentferner über Lösungsmittel und Bohnerwachs bis hin zu Benzin oder Schuhcreme – der Phantasie mancher Verbraucher in einschlägigen Foren scheinen keine Grenzen gesetzt. Die Anwendung dieser Mittel ist mit absoluter Vorsicht zu genießen. Statt den Fleck zu beseitigen können sie dem Leder massiv zusetzen und vergrößern den Schaden, anstatt ihn zu beseitigen. Die Experten von POS Polsterservice haben deshalb für Liebhaber von Ledermöbeln umfassende Tipps zur Pflege und Reinigung speziell von Ledergarnituren zusammen gestellt, die wirklich helfen.
UV-Schutz und ausreichend Feuchtigkeit erhalten das Leder
Ledermöbel sind empfindlich. Erst eine regelmäßige Pflege und der richtige Umgang sind die Voraussetzung dafür, dass die Möbel lange gut aussehen. Dazu gehört unter anderem ein ausreichender Schutz vor Sonnenlicht, der vor Farbverlust bewahrt – egal ob bei Glattleder oder so genanntem Wildleder. Echte Flecken entstehen auf unterschiedlichste Art und Weise. So führen nicht nur zu starkes UV-Licht und Abrieb durch den täglichen Gebrauch zu Farbverlust, auch Fett von Händen und Haaren lässt das Leder unschön aussehen. Wird es dann nicht regelmäßig gepflegt, kann es innerhalb der Lederschichten zur Autooxidation kommen und die Struktur beeinträchtigen. Diese wird dann brüchig oder im schlimmsten Fall komplett zerstört. Um seine weiche Oberfläche zu erhalten benötigt Leder darüber hinaus ausreichend Feuchtigkeit, beziehungsweise Luftfeuchtigkeit. Ein entsprechendes Pflegemittel, welches einerseits vor Sonnenlicht schützt und andererseits Feuchtigkeit liefert ist daher unverzichtbar.
Die Struktur des Leders bestimmt die Reinigung
Je nach Lederart sind speziell bei der Reinigung bestimmte Regeln zu beachten, die auf die Struktur zurückzuführen sind. So lässt sich pigmentiertes Nappaleder relativ einfach reinigen. Denn hier sind die Poren durch die aufgetragene Farbe fast oder sogar ganz geschlossen. Ein Temperaturausgleich findet kaum noch statt und Flüssigkeiten können nicht eindringen. Sie bleiben auf der Oberfläche stehen.
Naturbelassenes Nappaleder ist hingegen schwieriger zu behandeln, denn die Poren des Leders sind nicht vollständig geschlossen. Ist hier Schmutz eingezogen, kann zur optischen Verringerung der Flecken jedoch mit alkalifreier Seife und abgekochtem Wasser gereinigt werden. Dabei ist es wichtig, nicht nur den Fleck selbst zu behandeln, sondern großflächig von Naht zu Naht zu säubern. Darüber hinaus sollte das Leder nach dem Reinigungsvorgang mit viel Wasser ausgewaschen werden, damit keine Seifenrückstände verbleiben. Fettflecken, wie beispielsweise von Schokolade, arbeiten sich nach dieser Behandlung in der Regel innerhalb der nächsten Wochen von alleine durch die Atmungsaktivität des Leders heraus.
Bei Rau- oder Wildleder kann oft nur der Fachmann helfen
Rau- oder Wildleder sind weicher und anschmiegsamer als Glattleder wie Nappa, aber viel schwieriger zu behandeln. Durch ihre Faserigkeit sind sie deutlich schneller Gebrauchsspuren ausgesetzt und Schmutz wird schneller sichtbar. Ist hier einmal ein größeres Malheur entstanden kann versucht werden den Schaden optisch zu verringern, indem die gleichen Maßnahmen ergriffen werden wie bei naturbelassenem Glattleder.
Darüber hinaus sollte das Möbel nach der Behandlung zusätzlich mit einem Raulederreinigungstuch abgerieben werden. Ein Fettfleck arbeitet sich allerdings erst nach längerer Zeit aus dem Leder. Grundsätzlich gilt: Je schneller der Schaden bearbeitet wird, umso größer ist die Chance ihn gänzlich zu beseitigen. Hartnäckige Flecken, verursacht durch Filzschreiber, Medikamente, Nagellack, Blut, Schweiß und Tinte sollten, unabhängig von der Art des Leders, vom Fachmann beseitigt werden.











