(openPR) Schreiberling berichtet...
Wenn man mit einem roten Teppich empfangen wird, weiß man, dass einen etwas Besonderes erwartet. Zwar ist der rote Teppich in diesem Club nicht besonders lang, aber man verweilt ja auch nicht lange darauf. Denn der Club „Trompete“ ist wohl einer der Vorzeige-Clubs in Berlin. Auch wenn die Räumlichkeiten noch eine Weile nach dem Öffnungszeitpunkt menschenleer bleiben, darf man sich nicht täuschen lassen.
Die späte Stunde spült die Menschen in den Laden und mit ihnen eine ausgelassene und doch entspannte Atmosphäre. Die Gestaltung in der Trompete ist wohl durchdacht, gepflegt und in sich schlüssig. Der Hauptraum mit zwei Bars und Tanzfläche verfügt über dunkle Ledersofas und -sessel, Holzblöcke mit Kerzenlicht dienen als Tische. Durch die ebenfalls dunkle Wandfarbe kommt die überlegt platzierte Beleuchtung besonders zur Geltung. Eine separate Lounge hingegen überzeugt mit warmen Wandfarben und beigen Ledergarnituren.
Holztäfelungen an der Rückwand der Bar verleihen dieser Klasse; die klar strukturierte Ordnung in den Regalen zeugt von Professionalität.
Selbst vor dem Toilettenkomplex macht die Hochwertigkeit der Ausstattung nicht Halt. Das vermutlich Wichtigste ist jedoch die Akustik und im Bezug auf das Tonkonzept hat man ebenfalls seine Hausaufgaben gemacht. Der Klang verteilt sich gleichmäßig im Raum. Niemandem wird das Trommelfell durchlöchert und niemand verpasst die Musik; ein ganz eigener Beat von Klassikern bis zu Unrecht Unbekanntem aus allen Epochen, sodass einen nichts mehr auf den Stühlen hält. Oder in der hauseigenen Photobox. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn man in der „Trompete“ einen schlechten Abend hatte, kann es wohl nur an einem selbst gelegen haben.













