(openPR) Schliersee, den 18.04.2011 - Olympia-Silbermedailengewinner mit dem Mountainbike unterwegs
Der ehemalige Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner mausert sich immer mehr zum Abenteurer. Bereits wiederholte Male überquerte Peter Schlickenrieder erfolgreich die Alpen. Nun bezwang er mit dem Mountainbike erstmals auch das Atlas-Gebirge in Marokko und stellte dabei sein „Trans-Atlas-Projekt“ unter das Motto „Sport meets Culture“. In sieben Etappen absolvierte er mit seinem Team 907 Kilometer und 14.151 Höhenmeter. Start- und Zielort war Marrakech. Am vergangenen Donnerstag, 14. April, kehrte Peter Schlickenrieder zurück nach Schliersee. „Es war für mich eine beeindruckende Tour, nicht nur sportlich, sondern auch kulturell und menschlich“, schwärmt Schlickenrieder. Das Fernsehmagazin ARD-Buffet zeigt ab Montag, 2. Mai, eine 10-teilige Dokumentation seiner Tour und seiner Erlebnisse.
Sieben Tage über das Atlas-Gebirge
Es war wieder eine Hammertour, die sich Peter Schlickenrieder vorgenommen hatte. Einmal über das Atlasgebirge mit dem Mountainbike zu fahren – von Marrakesch bis in die Sahara. Das klingt so einfach, doch die karge Landschaft mit teils sehr einfachen Karrenwegen und steilen Anstiegen und Abfahrten bietet zahlreiche Tücken, von denen der ehemalige Skilangläufer nur ein Lied singen kann. Rund ein halbes Jahr hatte Schlickenrieder in die Planung der Trans-Atlas-Tour investiert. Am 3. April 2011 startete er dann mit seinem bewährten Team Dietmar Rexhausen und Martin Leitner, mit denen er bereits mehrfach die Alpen per Ski überquert hatte. Auch Ehefrau Andrea Schlickenrieder war mit von der Partie. Sie hatte in der Vergangenheit erfolgreich diverse Radrennen und einen Ironman absolviert. Als „Bike-Doktor“ engagierte Schlickenrieder zudem den ehemaligen österreichischen Snowboard- und Mountainbikeprofi Walter Arthofer. Erstmals konnte auch eine Fernsehzuschauerin an Peter Schlickenrieders Abenteuer teilnehmen. In Zusammenarbeit mit der Sendung „ARD Buffet“ startete er Anfang Januar einen Aufruf an die Zuschauer. Unter den zahlreichen Bewerbern sicherte sich Tanja Lutz nach einem Trainingscamp in Schliersee den begehrten Startplatz an seiner Seite. „Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die Unterstützung durch das Marokkanische Fremdenverkehrsamt und den DAV Summit Club bedanken“, so Schlickenrieder. Als Reisebüro des Deutschen Alpenvereins setzt sich der DAV Summit Club für ökologisches und nachhaltiges Reisen ein und organisierte vor Ort die Unterkünfte und Fremdenführer.
Marokko – Ein Land zwischen Abendland und Orient
Für den ehemaligen Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner war die Trans-Atlas-Tour nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein beeindruckendes Kulturerlebnis. „Inmitten der Abgeschiedenheit des Atlas-Gebirges haben wir Menschen in einfachsten Verhältnissen getroffen. Trotzdem strahlten sie so eine pure Lebensfreude aus, glücklich mit dem was sie hatten, dass wir – verwöhnt von dem ganzen westlichen Luxus – in diesen Momenten in Demut verfielen“, berichtet Peter Schlickenrieder nach seiner Rückkehr. Auch er und sein Team nächtigten während der Tour teilweise in einfachsten Lehmhütten ohne Heizung und Warmwasser.
Sendezeiten der Trans-Atlas-Dokumentation:
ARD Buffet
Vom 02. Mai bis 13. Mai jeweils zwischen 12.15 und 13 Uhr werden die Vorbereitungen und die einzelnen Etappen der Tour im ARD-Buffet gezeigt. Eine Reportage von und mit Peter Schlickenrieder
Peter Schlickenrieder – Ein Leben für den Sport
Auch nach Beendigung seiner Profikarriere hat sich Peter Schlickenrieder dem Sport mit Leib und Seele verschrieben. So wirbt er für gesunden Ausdauer- und Breitensport, insbesondere auch an Schulen, und engagiert sich ehrenamtlich als Vize-Präsident im Deutschen Skiverband. „Ich finde es unglaublich wichtig, schon Kinder im frühen Alter für Bewegung zu begeistern. Sport stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein und die Kondition, sondern sorgt auch für ein allgemeines Wohlbefinden und ist ein wunderbarer Ausgleich für den Alltagsstress“, so Schlickenrieder. Bei all seinen Projekten stellt er insbesondere den ökologischen Aspekt und Naturschutzgedanken in den Vordergrund. Bereits seit 2002 steht Peter Schlickenrieder zudem als TV-Experte regelmäßig vor der Kamera. Als einer von nur 14 internationalen Fackelläufern durfte der ehemalige Skilangläufer im Dezember 2009 das Olympische Feuer auf seinem Weg nach Vancouver durch die Altstadt von Québec tragen. „Für mich ist damals ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Es war ein unbeschreibliches Glücksgefühl und eine ganz besondere Ehre.“












