(openPR) Schliersee, den 07.06.11 - 58 Runden und 638 Kilometer für die Olympischen Winterspiele in München 2018. Es war ein Sporterlebnis der ganz besonderen Art, als Peter Schlickenrieder am vergangenen Wochenende beim 24 Stunden Rennen Olympiapark München an den Start ging. Mit 58 Runden und insgesamt 638 Kilometern warb er mit seinem vierköpfigen „München2018-Team“ für die Bewerbung der Olympischen Winterspiele in der bayrischen Landeshauptstadt und erreichte dabei nebenbei auch noch den 5. Platz in der Masterklasse. „Die Stimmung war einfach genial und die ganze Atmosphäre glich einem Volks- und Familienfest in einer einmaligen Location. So kann ich mir die Olympischen Winterspiele in München 2018 vorstellen“, schwärmt der ehemalige Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner von 2002.
Ein Hauch von Olympialuft in München
Auch zwei Tage nach dem neunten Mountainbike-Spektakel im Olympiapark München schwärmt der ehemalige Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder noch immer von der außergewöhnlichen Atmosphäre des Rennens. „Es stimmte einfach alles, die Leute, die Stimmung im Olympiapark, der Rundkurs und die ganze Organisation war perfekt.“ Obwohl das Rennergebnis für den Olympiabotschafter eher zweitrangig war, hieß es auch für ihn und seine Teamkollegen Hardy Kühnert, Josef Reisinger und Dietmar Rexhausen 24 Stunden abwechselnd eisern in die Pedale treten. „Wir fuhren immer Vollgas, das war Anstrengung pur, aber man muss das einfach mal gemacht haben“, so Schlickenrieder. „Besonders den Olympiapark und die BMW-Welt im Sonnenaufgang zu erleben war genial. Die Architektur des neuen Gebäudes verschmilzt quasi mit dem alten Olympiagebäude von 1972 und gibt einen Vorgeschmack auf das, was möglich wäre für die Olympischen Winterspiele 2018.“ So legte sich Peter Schlickenrieder für die Olympiabewerbung von München 2018 auch mächtig ins Zeug. Mit Hardy Kühnert und Josef Reisinger hatte Peter Schlickenrieder zudem nicht nur zwei sportliche Teamkollegen mit am Start, sondern als echte Technikprofis sorgten sie auch für stets funktionierende Bikes. „Die beiden schrauben normalerweise für das Schlierseer Radhaus, das uns für das Rennen ausgerüstet hatte“, so Schlickenrieder. Auch Odlo, Rudy Project und Cube statteten Peter Schlickenrieder und sein Team mit Funktionstextilien, Sportbrillen und Bikes aus.
Das Rennen
Um Punkt 12 Uhr mittags starteten am vergangenen Samstag die Teams auf den 11 Kilometer langen Rundkurs mit rund 100 Höhenmetern. Peter Schlickenrieder und seine Schlierseer Freunde vom Team „München2018“ wechselten sich nach jeder Runde ab, wobei der symbolische Staffelstab in Form eines am Arm zu tragenden Reflektorbands übergeben wurde. „Nachts fuhren wir aber jeweils zwei Runden, damit wir abwechselnd wenigstens mal eine Stunde schlafen und Kräfte sammeln konnten“, berichtet Peter Schlickenrieder. Im Durchschnitt brauchten der ehemalige Profisportler und seine Teamkollegen rund 22 Minuten je Runde. Mit insgesamt 58 Runden und 638 zurückgelegten Kilometern konnte sich das Team „München2018“ um Olympiabotschafter Peter Schlickenrieder über den 5. Platz in der Masterklasse freuen und landete damit unter den ersten 20 Teams. Ausführliche Informationen zur Veranstaltung und weiteres Bildmaterial gibt es im Internet unter www.sog-events.de.
Mountainbike – Kein Neuland für Peter Schlickenrieder
Der ehemalige Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder interessierte sich über den Skilanglaufsport hinaus schon immer für eine Vielzahl von anderen Ausdauersportarten. So ist für ihn auch der Mountainbikesport kein neues Terrain. Bereits zwei Mal nahm er erfolgreich bei der Jeantex Bike Transalp teil und trainierte für eine weitere Bike Transalp sechs Freizeitradler. Aus dieser Erfahrung entstand 2008 sein Erlebnisbuch „Transalp – Mit Hobbybikern über die Alpen“ (erschienen beim Südwest Verlag München). Immer wieder startet Peter Schlickenrieder auch auf Traditionsrennen. Mitte April 2011 kehrte er von seiner 7-tägigen Transatlas-Tour aus Marokko zurück, die Fernsehzuschauer in einer 10-teiligen Dokumentation im ARD Buffet Magazin verfolgen konnten.
Peter Schlickenrieder – Ein Leben für den Sport
Auch nach Beendigung seiner Profikarriere hat sich Peter Schlickenrieder dem Sport mit Leib und Seele verschrieben. So wirbt er für gesunden Ausdauer- und Breitensport, insbesondere auch an Schulen, und engagiert sich ehrenamtlich als Vize-Präsident im Deutschen Skiverband. „Ich finde es unglaublich wichtig, schon Kinder im frühen Alter für Bewegung zu begeistern. Sport stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein und die Kondition, sondern sorgt auch für ein allgemeines Wohlbefinden und ist ein wunderbarer Ausgleich für den Alltagsstress“, so Schlickenrieder. Bei all seinen Projekten stellt er insbesondere den ökologischen Aspekt und Naturschutzgedanken in den Vordergrund. Bereits seit 2002 steht Peter Schlickenrieder zudem als TV-Experte regelmäßig vor der Kamera. Als einer von nur 14 internationalen Fackelläufern durfte der ehemalige Skilangläufer im Dezember 2009 das Olympische Feuer auf seinem Weg nach Vancouver durch die Altstadt von Québec tragen. „Für mich ist damals ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Es war ein unbeschreibliches Glücksgefühl und eine ganz besondere Ehre.“













