(openPR) Die tiefgreifenden und nachhaltigen Auswirkungen durch den demographischen Wandel auf die Gesellschaft zwingt Industrie, Forschung und Wirtschaft neue Wege und Möglichkeiten zu entwickeln.
Wege, die den Menschen ermöglichen, in ihrem gewohnten Umfeld selbstbestimmt und aktiv so lange wie möglich zu leben. Ein Lösungsansatz in dieser Thematik ist das Konzept von AAL, das fachliche Kompetenz, persönliche Zuwendung und technische Hilfen miteinander verknüpft.
Die Hausnotruf-Dienst GmbH mit einer der europaweit leistungsstärksten Zentralen mit Sitz in Freiburg und einem Kundenstamm von nahezu 10.000 Teilnehmern im Inland und dem südeuropäischen Ausland, ist für diese Herausforderungen gewappnet.
In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, beteiligt sich die Einrichtung an dem Projekt optimAAL.
In der Studie über einen Zeitraum von 6 Monaten werden Daten über Alltagsaktivitäten bei 100 Personen in deren Haushalten erhoben und in einer Datenbank pseudonymisiert verarbeitet und gespeichert. Diese Datenbank soll Forscherinnen und Forschern für weitere Entwicklungen im Bereich Ambient Assisted Living zur Verfügung stehen. Die Datenbank kann nur zu Forschungszwecken an andere Wissenschaftler freigegeben werden. Dabei werden selbstverständlich die geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachtet.
Für die Dauer der Studie wird den Testpersonen die Möglichkeit gegeben, ein Hausnotrufgerät kostenfrei zu nutzen
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Seite: www.hausnotrufdienst.de
Ansprechpartner bei der Hausnotruf-Dienst GmbH ist Gerd Lang,
erreichbar mit der Telefon-Nr. +49 761 29622-55.
E-Mail:
Ansprechpartner beim Forschungszentrum Informatik (FZI) ist Dipl.-Ing. Sebastian Chiriac,
erreichbar mit der Telefon-Nr. +49 721 9654-174.
E-Mail: 
Hausnotruf-Dienst GmbH
Eisenbahnstraße 52
79098 Freiburg
Tel.: +49 761 29622-0
FAX: +49 761 29622-19
E-Mail:
www.hausnotrufdienst.de
Barbara Schiwietz
Über das Unternehmen
Der Dienst:
Der Hausnotruf-Dienst wurde 1984 als ökumenische gemeinnützige GmbH gegründet. Gesellschafter sind die kirchlichen Sozialstationen (Kath. Sozialstation und Evang. Sozialstation) in Freiburg.
Zwischenzeitlich arbeitet der Hausnotruf-Dienst mit etwa 200 Sozialstationen, Diakoniestationen und kommunalen ambulanten Pflegediensten, Caritasverbänden und Diakonischen Werken zusammen.
Des Weiteren kooperiert der Dienst mit diversen Trägern des Betreuten Wohnens.
Darüber hinaus bestehen im europäischen Raum Kooperationen mit Trägern von Diensten auf den Kanareninseln Teneriffa und Gran Canaria sowie auf dem spanischen Festland.
In Freiburg selbst nehmen 700 Menschen des Hausnotruf-Dienstes in Anspruch, weitere 8.700 Menschen in Baden-Württemberg, Bayern und in Spanien.
Ca. 1.500 Teilnehmer (Stand Februar 2011) sind Bewohner von Seniorenwohnanlagen, die mit Notrufgeräten ausgestattet sind.
Notrufzentrale und Personal:
Die moderne Notrufzentrale verfügt über 16 Telefonlinien zur Bearbeitung von Notrufen, technischen Meldungen und Call-Center-Diensten. Sie ist 24 Stunden besetzt.
Zwei zusätzliche Redundanzstandorte in Offenburg und Freiburg sorgen für eine sichere Notrufbearbeitung, auch bei etwaigen Ausfällen von Telefonie oder Strom. Die Zentrale der Hausnotruf-Dienst GmbH gehört damit zu den modernsten und sichersten Anlagen in Europa.
Das Gerät
Das Hausnotrufgerät besteht aus dem Basisgerät und einem medaillongroßen wasserdichten Handsender. Dieser wasserdichte Sender ist für den Teilnehmer das wichtigste Glied in der Anwendung. Er schickt ein Funksignal auf einer geschützten Frequenz zum Empfänger im Notrufgerät. Das sprachunterstützte Gerät mit großen und fühlbaren Tasten sowie eine auf das Mindestmaß gehaltene Bedieneroberfläche erlauben dem Teilnehmer eine einfache Bedienung. Durch die Notstromversorgung, die Selbstüberwachung und die Fehlererkennung ist ein hohes Maß an Betriebssicherheit gewährleistet.
Mobiler Notruf:
Für alle, die sich gerne in der freien Natur aufhalten, bietet die Hausnotruf-Dienst GmbH außerdem das mobile Notruf-Handy für unterwegs. Das Handy ist lediglich mit einem großen Notrufknopf ausgestattet. Mit einem Druck auf diesen Knopf wird in einer Notsituation wie auch bei dem Hausnotrufgerät eine direkte Sprechverbindung mit der Zentrale hergestellt und schnell und unkompliziert die entsprechende Hilfe eingeleitet.