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Neuer Name trägt erweiterten Marktprozessen Rechnung

30.03.201115:50 UhrIT, New Media & Software
Bild: Neuer Name trägt erweiterten Marktprozessen Rechnung
Das künftige EDNA-Präsidium von links: Norbert Schulz, regiocom, Dirk Heinze, Meine-Energie, Rainer Grempe, Manß & Partner
Das künftige EDNA-Präsidium von links: Norbert Schulz, regiocom, Dirk Heinze, Meine-Energie, Rainer Grempe, Manß & Partner

(openPR) Auf ihrer Mitgliederversammlung am 29. März 2011 in Berlin hat die EDNA-Initiative e.V. einstimmig beschlossen, sich künftig als Bundesverband aufzustellen. Unter dem neuen Namen „EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation “ will die EDNA die Interessen der an den Kommunikationsprozessen im Energiemarkt beteiligten Softwarehersteller, Unternehmensberater, Energiemarktdienstleister sowie Anwenderunternehmen noch offensiver vertreten als bisher. „Die EDNA trägt damit der Entwicklung Rechnung, dass sich die Energiemarktprozesse längst nicht mehr rein auf die Energielogistik beschränken. Sie reichen in Zukunft von der Energieerzeugung über ihre Verteilung bis hinein in die Unternehmen oder Haushalte“, begründet Dirk Heinze, künftiger Präsident des EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation, die neue Positionierung. „Der Begriff ‚Bundesverband’ macht auch auf den ersten Blick unseren Anspruch deutlich: Wir wollen für alle Unternehmen, die an der Umsetzung von Marktprozessen in der Energiewirtschaft beteiligt sind, als die zentrale Interessensvertretung wirken. Als reine ‚Initiative’ wurden wir so nicht immer wahrgenommen“, ergänzt Heinze. Auf die Marke „EDNA“ will der neue Bundesverband jedoch nicht verzichten: „EDNA steht für Kompetenz, Qualität und ein gewisses Quantum an Hartnäckigkeit, wenn es darum geht, eine pragmatische Umsetzung der Vorgaben für die Marktkommunikation sicherzustellen. Diesem ‚Markenzeichen’ wollen wir treu bleiben“, so Dirk Heinze zusammenfassend.



Die Marktprozesse standen auch im Fokus der Vorträge auf der diesjährigen Mitgliederversammlung. So gab Alexander Kleemann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Ausblick auf die Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz EnWG, die voraussichtlich im 1. Quartal 2012 verabschiedet werden sollen. Dabei betonte er, dass die Interoperabilität auch bei der Definition der Standards für die digitalen Zähler ein wesentlicher Faktor sein werde. Proprietäre Systeme müssten vermieden werden. Die endgültigen Festlegungen seien aber erst nach der Wirtschaftlichkeitsanalyse zu erwarten, die erst für 2012 zu erwarten sei. EDNA-Geschäftsführer Rüdiger Winkler erneuerte im Zuge dessen die Diskussion zu einem wirkungsvollen Qualitätsmanagement. „Wir sollten endlich ein verbindliches Test- und Zertifizierungsverfahren für Marktprozesse und –kommunikation einführen, wie es die EDNA schon seit Jahren fordert. Die Instrument dafür stehen zur Verfügung, es muss nur noch eine entsprechende Entscheidung fallen“, so Winkler.
Mit den kommenden Änderungen im EnWG beschäftigte sich auch der Vortrag von Vlatka Cordes, RWE, die die Position des BDEW erläuterte. Sie wies darauf hin, dass die dreiwöchige Frist für die Umsetzung eines Lieferantenwechsels im Gesetzentwurf enthalten sei. Ein absolutes Novum, denn bislang wurden solche Fristen nur in den Beschlüssen der Bundesnetzagentur festgelegt. „Das bedeutet, dass diese Frist mit Inkrafttreten des Gesetzes zu geltendem Recht wird. Die Frage ist, ob die notwendigen Änderungen in Prozessen und IT-Anwendungen bis zum Inkrafttreten des neuen EnWG – voraussichtlich im ersten Quartal 2012 – so umgesetzt werden können, dass die Prozesse tatsächlich auch vom Start weg funktionieren“, beschrieb sie eine Problematik des Änderungsentwurfs.
Gewählt wurden auf der EDNA -Mitgliederversammlung auch Vorstand und Beirat, die den neuen EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. nach Eintragung zum Präsidium und zum Vorstand gewählt werden. Vorsitzender und künftiger Präsident wird Dirk Heinze (Meine-Energie GmbH). Im Vorstand bzw. im künftigen Präsidium sitzen zudem Rainer Grempe (Manß & Partner GmbH) sowie Norbert Schulz (regiocom GmbH). In den Beirat gewählt wurden Dr. Michael Höderath (phi Consulting GmbH), Dr. Christoph Mayer (OFFIS Institut für Informatik), Bernd Mildebrath (Schleupen AG) sowie Christoph Roenick (Kisters AG).

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