(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nichts Neues von den Warenterminbörsen dieser Welt! Das prägte auch die Heizölpreise in Deutschland. Sie bewegten sich heute kaum – eine Tendenz, die nun schon 14 Tage anhält. Schuld daran sind sich ausgleichende Nachrichten von den Krisenherden dieser Welt. Heizölverbraucher in Deutschland hatten davon heute wenig – es gab nur Mini-Abschläge.
Die Großwetterlage ist alles andere als ruhig. Die Rohölnotierungen sind vom ewigen Auf und Ab der Krisen dieser Welt bestimmt. Dabei schwimmen sie derzeit jedoch nicht auf deren Wellen von Berg zu Tal, sondern warten ab, bis gegensätzliche Bewegungen einen Ausgleich schaffen, so steigende Ölnachfrage in Japan und gleichzeitig gedrosselter PKW-Produktion, so auch das umkämpfte Libyen mit gekappten Lieferungen, die von anderen ausgeglichen werden. Deswegen hieß es an der Rohölfront einmal mehr, wie schon so oft in den vergangenen 14 Tagen: Nichts Neues im Westen (wo die Warenterminbörsen von New York und London nun mal liegen).
Auch der deutsche Heizöl-Handel meldet ein äußerst geringes Interesse, das wie die internationale Friedhofsruhe, die Preise hierzulande prägte. Sie schlugen mit minimalen Abschlägen von 50 Cent zu Buche. Die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern kostet demnach 85,50 Euro. Damit ist der Heizölpreis seit dem 11. März 2011 nahezu konstant. In diesem Zeitraum variierte er in einer Spanne von maximal 1,50 Euro.
Trotz dieser Preissenkungen bleibt Heizöl nach wie vor so teuer wie noch nie in einem März. Hier dazu ein Vergleich zum jeweiligen 29. März der Vorjahre sowie einer Einschätzung, wie sich die Preise in den 2 Monaten danach entwickelten:
29.03.2010: 65,94 Euro, um rund 2,30 Euro steigend
29.03.2009: 52,86 Euro, gleichbleibend
29.03.2008: 76,60 Euro, um 18 Euro steigend (Richtung Allzeithoch)
29.03.2007: 56,72 Euro, um knapp 2 Euro steigend
29.03.2006: 62,65 Euro, gleichbleibend
Da die allgemeine Marktprognose auf weiter steigende Rohölpreise setzt und die historische Entwicklung des hiesigen Heizölmarktes für den Frühling eher von Steigerungen, keinesfalls jedoch von Abschlägen zeugt, könnte jetzt ein richtiger Zeitpunkt zum Heizölkauf sein, wenn der Bedarf da ist. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
http://www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf
Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter
http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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