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Deutsche Solidarität und Proteste wegen verwundetem Walross Sarah in türkischem Delfinarium

22.03.201114:10 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Deutsche Solidarität und Proteste wegen verwundetem Walross Sarah in türkischem Delfinarium
"Verletztes Walross Sarah wird im Istanbul Delfinarium zum Affen gemacht"

(openPR) (Radolfzell, Hagen-Westf. - 22.03.2011) Hohe Wellen schlägt momentan das Schicksal eines weiblichen Walrosses in einem Delfinarium in Istanbul. Die deutsche Delfin- und Walschutzorganisation ProWal inspizierte Mitte Februar diese Anlage und stellte mit Entsetzen fest, dass sich neben Delfinen und einem Belugawal dort auch ein Walross an den Showprogrammen beteiligen muss, welches schwerste Hautverletzungen aufweist.



Der Geschäftsführer von ProWal, Andreas Morlok, war selbst vor Ort: „Ich habe schon viel Tierleid gesehen, aber das was sich dort zur Zeit ereignet, ist pure Tierquälerei. Sarah, ein in Südamerika gefangenes Walross, hat schlimmste Verletzungen. Die Haut ist wund und löst sich an manchen Stellen auf. Große Narben zeugen von Kämpfen mit anderen in Gefangenschaft gehaltenen Tieren. Dem Walross wurden deshalb die Zähne gezogen, was nach türkischem Tierschutzgesetz verboten ist. Ein Tierarzt bestätigte uns, dass Sarah ungeheure Schmerzen haben muss. Das mit Chlor angereicherte Wasser, das ständige Aussteigen aus dem Poolbecken, die absurden Showvorführungen, die Kämpfe und die nicht ausreichende tierärztliche Betreuung und Behandlung haben tiefe Spuren bei dem Tier hinterlassen. Sarah leidet enorm in dieser künstlichen Umgebung, welche während den Shows auch noch mit ohrenbetäubender Discomusik beschallt wird. Wir konnten dokumentieren, wie ein Kind, bei Fotoaufnahmen mit den Tieren, gar auf das Walross eingetreten hat und das Personal des Delfinariums nichts dagegen unternahm. Wir verurteilen diesen respektlosen und nicht artgerechten Umgang mit in Gefangenschaft gehaltenen Tieren zur Verfolgung von rein kommerziellen Zielen aufs Schärfste.“

ProWal stellte bei den zuständigen Behörden Strafanzeige gegenüber dem Betreiber der Anlage, einem türkisch-russischen Konsortium. Laut der Tierschutzorganisation wurden die Behörden bisweilen nicht tätig. Türkische Tierschützer von der „Plattform für die Freiheit der Delfine“ besuchten vor wenigen Tagen ebenfalls das Delfinarium und stellten fest, dass das Walross weiterhin am Showprogramm teilnahm. Eine Genesungspause gönnt man dem Tier nicht. Die Tierschützer fordern, dass Sarah sofort aus dieser Anlage gebracht und tierärztlich behandelt wird.

Mittlerweile sind die Medien in der Türkei auf das Schicksal von Sarah aufmerksam geworden und berichten über die Zustände in dem Delfinarium und der Strafanzeige der Tierschützer von ProWal. Die Menschen solidarisieren sich in einer Facebookgruppe – „Bitte helft Sarah“. Sie protestieren gegen die Behörden in Istanbul und fordern diese auf, endlich tätig zu werden und dem Tier zu helfen.

Tierschutzaktivisten aus ganz Deutschland, welche die Organisationen ProWal und das deutsche Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) unterstützen, wollen Anfang April zu einer großangelegten Kampagne zur Schließung sämtlicher zehn Delfinarien in die Türkei reisen. Sie planen Demonstrationen durchzuführen und werden die Bürgermeister der Delfinarienstädte auffordern, die Delfinarien zu schließen.

Jürgen Ortmüller, WDSF-Geschäftsführer, zeigt sich zuversichtlich und kämpferisch: „Wir werden bei unserer Türkei-Kampagne mit Hilfe türkischer Tierschutz-Organisationen, wie z.B. der HAYTAP, sicherlich Hunderte von Demonstranten auf die Beine bringen. Etliche eingesperrte Delfine in den kleinen Betonbecken stammen aus der blutigen Delfintreib-Jagd in Japan. Aus diesem Bestand verendeten im Frühjahr letzten Jahres vier Große Tümmler innerhalb weniger Tage im Alanya-Delfinarium. Die Tiere verbrennen regelrecht bei über 40 Grad Sonnentemperatur. Das verletzte Walross Sarah wird im Instanbul Delfinarium zum Affen gemacht."

Nach den Interventionen des WDSF hatten sämtliche deutsche Reiseveranstalter ihre Delfinarientouren in der Türkei gestoppt (TUI, Thomas Cook, alltours, Jahn-Reisen, ITS, Schauinslandreisen, FTI Touristik und Öger Tours).

Die Tierschützer befürchten bei ihren Protestaktionen an der türkischen Riviera, dass sie noch in anderen Delfinarien auf ähnliche traurige Schicksale, wie das von Sarah, stoßen werden. ---

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