(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der gestrige Tag bewies einmal mehr, dass Spekulanten an den Warenterminbörsen das Sagen haben. Und dass die Europäer deutlich einfallsreicher sind als ihre amerikanischen Kollegen. Denn der Preis für Nordseeöl (Brent) jagte gestern um 1,50 US-Dollar je Barrel nach oben. Das versprach, obwohl sich an der Marktlage nichts bis gar nichts änderte, gen Mittag kräftige Gewinne, die auch gern mitgenommen wurden. Danach ging es, logisch, wieder um 2,50 Dollar nach unten.
Ihre amerikanischen Kollegen hatten da weniger Glück. Auch hier gab es Versuche, die Preise nach oben zu jazzen, doch fielen die erbärmlich aus. Fundamental gaben die dortigen Daten noch weniger her als die europäischen. So endete das Ganze fast als Rohrkrepierer, sprich: US-Leichtöl (WTI) legte zwar etwas zu, doch waren die Ausschläge so gering, dass Gewinnmitnahme nicht sinnvoll waren. Dieses Niveau von gestern (Brent über 112 Dollar, WTI an die 105 Dollar) verteidigten beide Notierungen im Morgenhandel. Daran dürfte sich auch im Laufe des heutigen Tages kaum was ändern. Für deutsche Heizölverbraucher könnte das mal eine gute Nachricht sein. Die hiesigen Notierungen könnten gegenüber gestern leicht sinken, wozu auch ein weiterhin starker Euro beiträgt. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
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Frank Urbansky
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