(openPR) Bensheimer Finanzexperte empfiehlt sie als Beimischung
KREIS BERGSTRASSE (Februar 2011). Die größte Krise der offenen Immobilienfonds könnte bald vorüber sein. Die Regierung will das Investmentgesetz ändern und damit die Weichen stellen, dass diese Anlageklasse langsam wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen wird.
Doch zunächst ein Blick zurück: Offene Immobilienfonds gibt es schon weit über 30 Jahre und besonders in den letzten 20 Jahren sind sie sehr stark gewachsen. Kein Wunder, sie haben kontinuierlich deutlich mehr Rendite als die Inflationsrate gebracht. So war es nicht erstaunlich, dass sich immer mehr Anleger als Geldmarktersatz dieser Anlageklasse zuwendeten. Und genau hier lag das Problem. Die Anleger vertrauten der täglichen Rücknahme der Anteile bei einem illiquiden Produkt wie Immobilien. Kommen jetzt viele Investoren auf die Idee ihr Geld in andere Assets umzuschichten, so lösen sie ein Liquiditätsproblem beim Fonds aus. Genau dieses geschah in der Finanzkrise 2008.
Wie soll es jetzt weitergehen: Für Neuanleger soll es eine Mindesthaltedauer von 2 Jahren geben und es soll eine Kündigungsfrist von 1 Jahr eingeführt werden. Doch Anleger dürfen bis zu 30.000,- € pro Kalenderhalbjahr abziehen, unabhängig von der Mindesthaltedauer und der Kündigungsfrist. Desweiteren wird die mögliche Fremdkapitalquote von 50% auf 30% reduziert. Alles zusammen sollte die offenen Immobilienfonds stabilisieren.
Einige der Immobilienfonds nehmen im Moment noch keine Anteile zurück und werden nur über die Börse mit einem Abschlag gehandelt. Hier besteht die Möglichkeit Anteile unter ihrem Nettoinventarwert zu erwerben und sich so eine vernünftige Rendite für die Zukunft einzukaufen. Besonders interessant dürfte diese Sachwertanlage für diejenigen sein, die an ein Inflationsscenario glauben. Da sich die Qualität der einzelnen Produkte sehr unterscheidet, sollte sich der Anleger im Vorfeld gut informieren.








