(openPR) Der Studentische Konvent an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg fordert konsequentes Weiterdenken und Umsetzung der Bundeswehrreform von der neuen Führung im Verteidigungsministerium.
Nach dem Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg als Verteidigungsminister müsse die Reform der deutschen Streitkräfte konsequent weitergeführt und umgesetzt werden. Gerade im Sinne der Universitäten der Bundeswehr müsse hier nun zügig Klarheit hergestellt werden. "Der konsequente Schritt von zu Guttenberg darf nicht zu Stillstand führen", mahnt der Vorsitzende des Studentischen Konvents, Oberleutnant Christian Herrgott.
„Angesichts der zahlreichen Herausforderungen durch die Streitkräftereform, die Sparpläne der Bundesregierung und dem heraufziehenden Fachkräftemangel sind die Universitäten der Bundeswehr wichtiger denn je“, so Herrgott weiter. Daher sei es notwendig, dass sich das Ministerium weiterhin zu beiden Standorten bekennt und die Einführung neuer Studiengänge zur Attraktivitätssteigerung des Studiums weiter vorantreibt. An dieser Stelle dürfe nun nicht nachgelassen werden, sonst drohe den Streitkräften eine Niederlage im Wettbewerb um den Führungskräftenachwuchs.
Die Universitäten der Bundeswehr gehen auf eine Idee des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt zurück. Offiziere der deutschen Streitkräfte sollten mindestens eine ebensolche akademische Ausbildung erhalten, wie Grundschullehrer. Heute stellen die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg und die Universität der Bundeswehr in München zentrale Attraktivitätsmerkmale für den Offizierberuf dar. In Zeiten des Fachkräftemangels dürfte diese Funktion noch weiter zunehmen.







