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Steuereinnahmen im Jahr 2010 rapide gesunken

(openPR) Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bund 2010 deutlich weniger Steuern durch Zins- und Veräußerungserträge der Bürger Deutschlands ein. Während 2009 noch 12,7 Milliarden Euro in die Kassen des Staates flossen, waren es ein Jahr später nur noch 8,7 Milliarden Euro. Ein Minus von 3,7 Milliarden, das das Bundesfinanzministerium in Erklärungsnot bringt. Das Internetportal geld.de berichtet über die immer lauter werdende Diskussion um die Korrektur der Abgeltungssteuer.

Während sinkende Steuern ( http://www.geld.de/steuern.html ) für den Bürger eine spürbare Erleichterung bedeuten und im Allgemeinen mit Wohlwollen begrüßt werden, lösen sie bei Politikern eher besorgte Mienen aus. Heißt es doch, dass die Einnahmen in der Folge ebenfalls zurückgehen und durch andere Erhöhungen kompensiert werden müssen.

Derzeit bietet die Abgeltungssteuer enormes Diskussionspotenzial. Mit Beginn des Jahres 2009 kam es hier zu einer wesentlichen Neuerung. Um den Deutschen die Steuerhinterziehung weniger schmackhaft zu machen und Schwarzgelder aus dem Ausland einzutreiben, wird seit jenem Zeitpunkt ein einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent auf private Kapitalerträge erhoben. Die Änderung rechtfertigte das Finanzministerium damit, dass das Zinsniveau nach der Finanzkrise brach lag.

Gerhard Schick, Finanzpolitiker der Grünen, hält diese Begründung jedoch für falsch und bezeichnet den ursprünglichen Plan der Regierung als Irrweg. Seiner Meinung nach ist das Modell unfair, teuer und kompliziert. Kritisch beobachtet auch die Deutsche Steuergewerkschaft die Reform. Laut dem Vorsitzenden der Deutschen Steuergewerkschaft Dieter Ondracek seien die erklärten Ziele des Ministeriums bisher nicht erfüllt worden. Lediglich der Bund der Steuerzahler sieht die Abgeltungssteuer als eine deutliche Erleichterung für den Bundesbürger.

Weitere Informationen: http://blog.geld.de/steuern/weniger-steuereinnahmen-durch-kapitalertraege/331398.html

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