(openPR) Technologiezentrum für Oberflächentechnik (TZO) ist Wegbereiter für junge Unternehmen und Kompetenzträger für Problemlösungen
Neuwied/Rheinbreitbach, 8. Februar 2011 - Mit der TZO GmbH hat sich im nördlichen Rheinland-Pfalz eine wichtige Anlaufstelle für Existenzgründer aus dem Hochtechnologiebereich entwickelt. Bereits die Gründung des Zentrums im Jahr 1996 in Rheinbreitbach geschah mit der Absicht, gründungswilligen Unternehmern ein auf technische Anwendungen ausgerichtetes Umfeld zu bieten sowie eine fachliche Kompetenz im Bereich der Plasmaoberflächentechnik im Landkreis Neuwied und im nördlichen Rheinland-Pfalz zu positionieren.
Es entwickelte sich ein außergewöhnliches Zentrum für junge Unternehmen sowie für Anwender im Bereich der modernen Plasma-Beschichtungs-Technologie. Heute führt das TZO Entwicklungsprojekte mit Partnern aus Industrie und Forschung durch, transferiert Know-how in mittelständische Unternehmen und siedelt in diesem Technologiebereich tätige junge Unternehmen an. Zu diesem Zweck wurden Räumlichkeiten wie Büros, Labore, Produktionsräume und Lager mit apparativer Ausstattung so eingerichtet, dass startende Unternehmer nur ihre Ideen, ihr Fachwissen und ihre Motivation mitbringen müssen, um tätig werden zu können. Hohe Anfangsinvestitionen, die junge Unternehmen gerade in der Startphase stark belasten, entfallen.
„Aber auch für Existenzgründer, die nicht im direkten Umfeld der Oberflächentechnik arbeiten, ist das TZO als Vermieter interessant“, erläutert TZO-Geschäftsführer Peter Pesch. „Das gesamte Umfeld im TZO unterstützt durch Synergien und weitreichende Netzwerkkontakte die Absichten der Gründer, effizient zu arbeiten und schnell am Markt Fuß zu fassen. Allen Mietern stehen Besprechungsräume in unterschiedlichen Größen, Küchen mit Aufenthaltsräumen sowie eine Metallwerkstatt und ein Analyselabor zur Mitbenutzung zur Verfügung.“ Das TZO erleichtert auch den Zugang zu Förder-programmen, betriebswirtschaftlichen Beratungen, Institutionen und Ämtern. Mittels Seminaren und Vorträgen können sich Existenzgründer auf die erweiterten Anforderungen der Selbstständigkeit vorbereiten und ihre fachliche Kompetenz durch unternehmerisch-wirtschaftliches Wissen erweitern.
Operativ ist die TZO GmbH als Dienstleister im Bereich der Plasmaoberflächentechnik aktiv. Im Kundenauftrag oder in Verbund- und Entwicklungsprojekten werden Sonderschichten entwickelt. Auch Null- und Kleinserien sowie Prototypen-Beschichtungen werden angefertigt. Schichtdicken- und tribologische Analysen an Oberflächen runden das Angebot ab. Die vielfältigen Optimierungsmöglichkeiten durch Verschleißschutz-, Funktions- oder Dekorschichten bieten ein weites Anwendungsspektrum in allen zukunftsträchtigen Schlüsseltechnologien wie der Fertigungs-, Verkehrs-, Energie-, Medizin- und Informationstechnik.
So arbeiten das Technologiezentrum sowie die dort ansässigen Firmen an Hartstoff-, Verschleißschutz- und Funktionsschichten für Oberflächen, mit denen die Eigenschaften von Bauteilen verbessert und optimiert werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Zerspanungswerkzeuge, Motorverschleißteile oder optische Funktionsschichten für Laserkristalle. „Immer stärker im Kommen ist momentan der Bereich der Funktionalisierung von Kunststoffoberflächen mittels Plasma-Beschichtungstechnik, aber auch in der Solarindustrie zur Erzeugung von Dünnschichtsolarzellen werden vergleichbare Techniken eingesetzt“, berichtet Pesch.
Die Einbindung in den Innovationscluster und die Region nördliches Rheinland-Pfalz ist dabei für das TZO von großer Bedeutung. Hier existiert eine große Bandbreite spezialisierter Unternehmen in den Sektoren Metall, Keramik und Kunststoff. Diese können auf Kompetenzen und Ressourcen des TZO zurückgreifen, die sie selbst nicht zur Verfügung haben. Peter Pesch erklärt: „Die Zusammenarbeit mit Firmen im Umkreis ist für uns wichtig, weil dies unsere Kunden sind und wir auch in der Entwicklung kooperieren können.“ Darüber hinaus greift das TZO auf ein Netzwerk aus Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen der Region zu, wo die grundlegende Forschungsarbeit stattfindet.
Mit dem gemeinsamen Inkubatorangebot des TZO und der Mittelstandsfördergesellschaft im Landkreis Neuwied werden potenzielle Existenzgründer unterstützt. Das Besondere daran: Die Unterstützung setzt bereits in der Vorgründungsphase an – so wird unter anderem durch ein zeitlich befristetes, kostenfreies Mietangebot den künftigen Unternehmern der Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert. In den vergangenen Jahren ist das TZO stetig gewachsen und erstreckt sich gegenwärtig über eine Gebäudefläche von rund 5.000 Quadratmetern, verteilt auf zwei Büro- und sechs Laborgebäude. Die durchschnittliche Auslastung der Mietflächen liegt bei über 80 Prozent. Aktuell beherbergt das Zentrum zwölf Unternehmen, ein Institut der Technischen Universität Kaiserslautern sowie einen Teil der Arbeitsgruppe des Fachbereichs Integrierte Naturwissenschaften der Universität Koblenz.
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