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10.000 EUR Preisgeld für hardware-basierte Deep-Tech Start-ups aus Nordrhein-Westfalen

Bild: 10.000 EUR Preisgeld für hardware-basierte Deep-Tech Start-ups aus Nordrhein-Westfalen

(openPR) Düsseldorf. Am 15.06.2023 fand Batch #2 des Accelerator-Programms HIGH-TECH.NRW mit dem Demo Day über den Dächern von Düsseldorf seinen feierlichen Höhepunkt. Zu Gast bei Vodafone waren nicht nur die elf Start-ups des zweiten Batchs und ein renommiertes Auditorium aus dem HIGH-TECH.NRW Netzwerk, sondern auch hochkarätige Sprecher aus der Deep-Tech und Venture Capital Industrie, sowie viele Alumni der vorherigen Durchgänge.

Nach 12-Wochen intensiver Betreuung und Coachings endet die aktive Phase des zweiten Durchlaufs des Accelerators für hardware-basierte Start-ups aus ganz Nordrhein-Westfalen mit dem Demo Day. Das Programm fand seit Start im Juni 2022 mit knapp 100 Bewerbungen großen Anklang und es wurden wieder elf Start-ups und Spin-offs verschiedener Hochschulen und Institute ausgewählt. Im Rahmen des Programms wurden diese frühphasigen Start-ups umfassend mit den HIGH-TECH.NRW MentorInnen vernetzt und mit der Unterstützung von führenden Experten des gesamten Ökosystems ihre Geschäftsmodelle aktiv optimiert. Die Ergebnisse: Erweiterung des eigenen Netzwerks sowie mehr Klarheit für die nächsten Schritte und den Markteintritt sowie ein valides Fundament für die Weiterentwicklung dieser hochanspruchsvollen Geschäftsideen.

Eingeleitet wurde das Event durch die Veranstalter von NMWP Management GmbH und den Gastgeber Vodafone. Die Wichtigkeit und Dringlichkeit von hardware-basierten, technologischen und wissensbasierten Gründungen wurde unterstrichen und ein Aufruf zu Netzwerkeffekten zwischen Industrie, Wissenschaft und Kapital ausgesprochen, um die physischen Herausforderungen, wie die Klimakrise oder auch die Energiekrise, zu bewerkstelligen und unseren Industriestandort zu stärken.

Die Start-ups stellten ihre innovativen Ideen nicht nur in Form von 5-Minuten Pitches vor einem Fach-Auditorium vor, sondern auch durch eine Präsentation ihrer Hardware-Prototypen. Mit großem Interesse wurde gerade die Ausstellung genutzt, um den angehenden Unternehmern Fragen zu Produkt und Technik stellen zu können. Den Gästen bot sich mit dem zweiten Batch des Programms ein brandaktuelles Spektrum an Technologien aus dem Deep-Tech Bereich.

Ebenfalls sehr gute Resonanz bei dem Experten-Publikum erhielt die Paneldiskussion zum Thema „Deep-tech: Europa’s letzte Chance?“, in der eine diverse Runde aus Start-ups, Industrie, Family Offices, VCs und Wissenschaft über die Chancen wissensbasierter Gründungen und dem Schulterschluss mit der Industrie sprachen. Teilnehmerinnen waren Malvine Komorek (Schauenburg Ventures), Dr. Theresa Schredelseker (ZBT), Dr.-Ing. Dennis Michaelis (GEMESYS & HIGH-TECH.NRW Alumni), Dr. Sebastian Dreßen (SIEMENS AG) und Tobias Weissgerber (Deep Tech and Climate Fund). Moderiert wurde das Panel von Dr. Daniel Stadler (NMWP Management GmbH).

Frau Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur übernahm im Juli 2022 die Eigenschaft der Schirmfrau für dieses Programm und Vertreter aus verschiedenen Abteilungen des Ministeriums wohnten der Veranstaltung bei. Neben den Pitches der Start-ups war ein weiterer Höhepunkt des Abends die Abschlussrede von Abteilungsleiterin Frau Dr. Kirsten Bender. Sie zeugte den Start-ups größten Respekt für den Mut in anspruchsvollen und komplexen Bereichen wie der Green Energy, Advanced Computing und Cutting-edge Hardware zu gründen und versicherte den bestmöglichen „Value Add“ für Deep-techs in NRW zu ermöglichen:

„Liebe Gründerinnen und Gründer, gerade in Zeiten von Unsicherheit, Krisen und Komplexität bewundern wir Ihren Mut, anscheinend unverzagt den Sprung in das Unternehmertum zu wagen und wissensbasierte Start-ups zu gründen – angetrieben auch von dem Ziel unsere Welt besser, nachhaltiger und sicherer zu machen. Das verdient Respekt und einen großen Applaus: Wir möchten Ihnen nicht nur danke sagen für Ihren Mut und Ihr Engagement, wir möchten Sie und Ihre Visionen auch auf Ihrer Reise zu erfolgreichen Unternehmen von morgen begleiten, bestmöglich und praxisnah unterstützen und Ihnen einen echten Mehrwert - oder auch wie es bei Ihnen heißt „Value-Add“ - ermöglichen. Dies ermöglichen wir gerne, zum Beispiel durch die Expert*Innen von HIGH-TECH.NRW und dem breiten Netzwerk dahinter, und - wo es möglich ist - durch weitere Förder- und Investitionsprogramme. 

Machen Sie weiter so. Bleiben Sie neugierig, sprengen Sie weiter Grenzen und nutzen Sie die Netzwerke, die auch heute hier geschaffen werden.“ Frau Dr. Kirsten Bender, Abteilungsleiterin MWIKE.

Frau Dr. Bender leitete die Preisverleihung ein und bei der finalen Entscheidung war es für die handverlesende Jury aus VC und Industrie, bestehend aus Dr. Frédéric du Bois-Reymond (Earlybird), Eike Gerhardt (Schumpeter.VC) und. Dr.-Ing. Jürgen Wesemann (Ford) keine leichte Aufgabe aus den vielversprechenden elf Programmteilnehmern die Top 3 auszuwählen. Besonders überzeugen konnten schlussendlich Co-Reactive, Alteva Technologies und BlindSpot Software. 

Frau Dr. Bender, Abteilungsleiterin des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, und Oliver Matyschik, Programm Manager von HIGH-TECH.NRW prämierten die Top 3:

Platz 1 – Co-Reactive (RWTH Aachen): 5.000 Euro

Orlando Kleineberg & Dr.-Ing. Andreas Bremen

Ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen wird von der Bau- und Gebäudeindustrie verursacht. Beispielsweise wird bei der Herstellung des Grundstoffs Zement mehr CO2 freigesetzt als der gesamte weltweite Flugverkehr verursacht. Das Spin-off Co-reactive der RWTH Aachen hat deshalb ein Verfahren zur Dekarbonisierung von Prozessen in der Zementindustrie entwickelt. Es beruht darauf, dass der bei der Herstellung von Zement freiwerdende Kohlenstoff in dem Mineral Olivin gespeichert und als emissionsarmer Rohstoff für grünen Zement weiterverwendet wird.

Platz 2 – Alteva Technologies (DLR): 3.000 Euro

Ida Milow & Aiko Bernehed

Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen, von denen weltweit 20% allein durch den Verkehrssektor verursacht werden. Allerdings sind die bestehenden Batteriesysteme zu schwergewichtig, um Trucks, Flugzeuge oder Baumaschinen damit auszurüsten. Das DLR-Start-up Alteva Technologies hat eine passende Lösung für dieses Problem gefunden: Es entwickelt die nächste Generation leichter und leistungsstarker Batterien auf Lithium-Schwefel-Basis für den nachhaltigen, elektrifizierten Transport.

Platz 3 – Blindspot Software (Ruhr-Universität Bochum): 2.000 Euro

Christian Walter & Jens Drenhaus

Firmware ist eingebettete Software, die für den Betrieb elektronischer Geräte notwendig ist und das Bindeglied zwischen Hardware und Betriebssystem darstellt. Firmware muss auf Hardware getestet werden, was in den meisten Fällen manuell geschieht und einen signifikanten Zeit- und Kostenfaktor verursacht. Das Bochumer Start-up BlindSpot hat ein SaaS-System entwickelt, das eine skalierbare und effiziente Testung von Firmware auf Hardware ermöglicht. Auf diese Weise wird manuelles Testen um 75% reduziert, wodurch die Hardware indirekt sicherer und direkt kostengünstiger wird. 

Wenn Sie alle elf Start-ups auf einen Blick sehen möchten: das gesamte Portfolio des ersten und zweiten Batchs finden Sie auf der Website www.high-tech.nrw unter dem Menüpunkt Portfolio. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich gern per E-Mail an hello@high-tech.nrw.

Ab Ende August 2023 startet Batch #3 des Accelerators. Das Bewerbungsfenster für Start-ups ist ab sofort wieder geöffnet und Start-ups aus wissensbasierten Bereichen aus ganz NRW können sich hier bewerben: 

www.high-tech.nrw/startups/apply

 

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