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Wettbewerbsvorteil für Unternehmerinnen im High-Tech-Bereich

28.02.201112:04 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Berlin, 1. März 2011 - Ca. 10% der deutschen High-Tech-Unternehmen werden von Frauen gegründet. Vor diesem Hintergrund erforschte die WEEL-Studie („Women Entrepreneurs in Engineering and Life Sciences“) des Technologie Coaching Centers Berlin im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Gründungsmotive sowie hemmende und förderliche Faktoren im Gründungsprozess von Frauen und Männern. Durchgeführt wurde die Studie im Rahmen einer Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Ergebnisbericht der Studie zeigt, dass nicht allein die Zahl der Absolventinnen bestimmter Fachrichtungen die wenigen Technologiegründungen durch Frauen erklären. „Eine Förderung ungenutzten Potentials von möglichen Unternehmerinnen im High-Tech-Bereich muss sich an den Rahmenbedingungen orientieren, unter denen Frauen bevorzugt gründen. Außerdem muss es nicht unbedingt eine Naturwissenschaftlerin oder Ingenieurin sein, die ein Unternehmen ins Leben ruft, häufig übernehmen Frauen den betriebswirtschaftlichen Part im Gründungsteam“, so Studienleiterin Prof. Dr. Barbara Beham.



Gründungsmotivation ist vielfältig und reicht von dem Wunsch nach selbstbestimmtem Arbeiten über materielle Anreize bis hin zur zufälligen Produktidee. Die Motive sind dabei keineswegs „weiblich“ oder „männlich“. Die WEEL-Studie benennt drei Gründungstypen, die sich durch Faktoren wie der Risikobereitschaft, der Exit-Strategie und dem gewünschten Arbeitsumfeld differenzieren. Unterschieden wurden dabei Gelegenheitsgründungen, Selbstverwirklichungen und materialistisch motivierte Gründungen. Die Geschlechter verteilen sich laut Studie unterschiedlich stark in den drei Kategorien.
„Weibliche Gründer findet man überwiegend in der Kategorie der Gelegenheitsgründungen, aber auch im Bereich Selbstverwirklichung sind Unternehmerinnen anzutreffen. Eher selten begegnet einem jedoch eine materialistisch motivierte Geschäftsführerin eines Technologieunternehmens“, erläutert Doktorandin Sarah Knirsch die Ergebnisse.

In qualitativen Interviews mit Frauen und Männern aus dem Life Science- und IT-Bereich berichteten Gründerinnen und Gründer über hemmende und förderliche Faktoren beim Gründungsvorhaben; Erkenntnisse, die nicht zuletzt für den Bereich Wirtschaftsförderung interessant sind. Als Handlungsempfehlung rät die Studie dazu, Frauen, aber auch Männer bereits im Studium und hier nicht nur in den naturwissenschaftlichen und technischen Feldern über die Alternative „Gründung“ im Gegensatz zur Festanstellung nach dem Examen zu informieren, um dem Ruf nach mehr Frauen im Technologiebereich gerecht zu werden. Frauen seien häufig nicht auf der technischen Seite des Gründungsteams, dafür aber für die kaufmännischen und organisatorischen Belange des angehenden Unternehmens verantwortlich. Dieses Potential hochqualifizierter Frauen sei noch nicht ausgeschöpft und sollte zukünftig gezielter gefördert werden, empfiehlt die WEEL-Studie.

Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen: "Wir sind ja offen für Frauen, aber es kommen keine. Das ist eine Ausrede, die auch bei Gründungen in den Hochtechnologiebranchen nicht mehr zulässig ist. Die Studie des Technologie-Coaching-Centers (TCC) der IBB legt Ursachen offen und zeigt Wege, wie auch Frauen ermutigt werden können, risikoreichere Gründungen zu starten. Das TCC ist einer der Vorreiter, sich systematisch auf die Ansprache und Motivation von Frauen bei Technologiegründungen einzustellen. Das ist ein langer Weg, das TCC ist gestartet."

Erkenntnisse liefert WEEL auch bezüglich der Erfahrungen, die Frauen als Unternehmerinnen in der High-Tech-Branche sammeln. Demnach sind junge Frauen gegenüber Geldgebern, Lieferanten und Kunden manchmal mit Vorurteilen konfrontiert. Frauen mit langjähriger Erfahrung hingegen werten ihr Geschlecht als Wettbewerbsvorteil. Besonders bei der Akquise, z.B. auf Messen oder gegenüber den Medien finden Frauen demnach leichter Gehör als ihre männlichen Kollegen.

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