(openPR) Forscherteam der Zentralklinik gewinnt Preis bei internationalem Kongress
Bad Berka, 08. Februar 2011 --- Die enge Verknüpfung von erstklassiger medizinischer Versorgung und wissenschaftlicher Grundlagenarbeit an der Zentralklinik Bad Berka zahlt sich aus: Beim europäischen Kongress für Neuroendokrine Tumore (NET-Work Europe 2011) in Schweden gewann das Team um Dr. Daniel Kämmerer unter der Leitung von PD Dr. Merten Hommann den begehrten Preis für die beste Innovation und Präsentation. Die Bad Berkaer Ärzte und Wissenschaftler konnten sich dabei gegen die hochkarätige Konkurrenz von Forschern der Universitäten Stockholm, Kopenhagen und Uppsala durchsetzen.
Das Team von PD Dr. Hommann und Dr. Kämmerer arbeitet im Verbund des Zentrums für neuroendokrine Tumore an der Zentralklinik Bad Berka bereits seit einigen Jahren an der Erforschung und vor allem Therapie neuroendokriner Tumore. Diese Tumore greifen insbesondere die inneren Organe des Verdauungsapparats an. Mit der nun prämierten Studie konnte ein Zusammenhang zwischen der Art des Tumors und der Möglichkeit, ihn noch genauer in der Bildgebung im PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie) zu erfassen, dargestellt werden.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit beruhen im Wesentlichen auf der klinisch sehr gut organisierten Betreuung von Tumorpatienten, die zur Behandlung in die Zentralklinik Bad Berka kommen. Deren Behandlungserfolge konnten für die Studie ausgewertet und Rückschlüsse für die Therapie zukünftiger Patienten gezogen werden. Die in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Merten Hommann behandelten Patienten leiden oftmals unter Tumoren insbesondere in Leber und Bauchspeicheldrüse, aber auch im Magen und Darmtrakt. Durch eine umfassende Diagnostik und interdisziplinäre Behandlung im Zentrum für Neuroendokrine Tumore können sehr viele Patienten erfolgreich behandelt werden. Zu dem Zentrum gehören neben der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Klinik für Nuklearmedizin/PET-Zentrum auch die Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie und Endokrinologie sowie das Zentrum für diagnostische und interventionelle Radiologie.
„Das Team um Dr. Kämmerer hat den Award zu Recht gewonnen. Wir haben hier in den vergangenen Jahren wirkliche Basisarbeit bei der Erforschung der NET-Tumore geleistet. Diese geschieht in sehr enger Rückkopplung mit unseren Patienten, denen wir die bestmögliche moderne und innovative Therapie anbieten wollen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Ärzte und Wissenschaftler hat sich nun ausgezahlt – sowohl für die Patienten als auch die Mitarbeiter des Teams“, erläuterte Chefarzt PD Dr. Hommann die Arbeit in seiner Klinik.
Auch die Leitung der Zentralklinik Bad Berka freute sich mit den Preisträgern. Dr. Kerstin Haase, Geschäftsführerin der zur RHÖN-KLINKUM AG gehörenden Zentralklinik, dazu: „Der Preis zeigt, welche innovative und vor allem patientenorientierte Medizin in unserem Haus betrieben wird. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und klinischer Behandlung bietet ein Optimum an Erfolg, der natürlich in erster Linie den uns anvertrauten Patienten zu Gute kommt.“ Sie dankte dem Ärzte-Team für seine hervorragende Arbeit und ermutigte die Mitarbeiter, den eingeschlagenen Weg von Therapie und Forschung weiter zu gehen.






