(openPR) Wintersymposium im Asklepios Klinikum Bad Abbach diskutiert aktuelle Themen kontrovers
„Aktuelle Kontroversen in der Rheumatologie“ gibt es immer noch mehr als genug. So gesehen sind Prof. Dr. Martin Fleck und Prof. Dr. Rainer Straub mit der Auswahl des Titels für das 26. Bad Abbacher Wintersymposium am Puls der Zeit. Rund 120 Rheuma-Spezialisten waren ins Asklepios Klinikum gekommen, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren und wichtige Fragen sowie Lösungsansätze zu diskutieren.
An den Anfang dieser traditionsreichen ärztlichen Fortbildung, bei der die Asklepios Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie sowie das Universitätsklinikum Regensburg gemeinsam Feder führen, haben die Organisatoren die Magnetresonanztomographie (MRT) gestellt. Das bildgebende Verfahren wird vor allem in der medizinischen Diagnostik eingesetzt, um Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper darzustellen. Prof. Dr. Benedikt Ostendorf als ausgewiesener Experte in Diensten der Universität Düsseldorf hat der Methode beste Qualitäten bescheinigt. „Die MRT ermöglicht tiefe Einblicke in die Gewebestrukturen und lässt sehr früh Erkenntnisse über rheumaspezifische Veränderungen zu.“ Da es heute sehr schnell und effektiv wirkende Medikamente gegen Rheuma gebe, spiele die verfeinerte Bildgebung eine zunehmende Rolle.
Dem will Dr. Wolfgang Hartung, Leitender Oberarzt am Asklepios Klinikum, gar nicht widersprechen. „Wo ein begründeter Verdacht auf einen Krankheitsherd besteht und wir mit Ultraschall noch nichts sehen können, kommt ein MRT selbstverständlich als wichtige diagnostische Möglichkeit zum Zug.“ Leider stehe aber nicht allen Rheumatologen und Fachärzten ein solches Gerät gleichermaßen zur Verfügung. Zudem ist die MRT aufwendig und teuer, weshalb die meisten Ärzte die Ultraschalldiagnostik an erster Stelle einsetzen. Was nach Hartung in den allermeisten Fällen völlig ausreicht.
Die Wirkung von Biologika, also Substanzen, die mit den Mitteln moderner Biotechnologie hergestellt werden, die Dauertherapie mit niedrig dosierten Cortisonpräparaten sowie die Durchführung von Gelenkpunktionen mit Cortisonapplikation waren weitere Themen, die von den Referenten und den Fachärzten in den Zuhörerreihen konträr anhand konkreter Fallbeispiele diskutiert wurden. Mit einem TED-System hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, interaktiv ihre Meinung kundzutun, „als Möglichkeit einer Bewertung, aber auch, um eigene Erfahrungen einzubringen“, erläuterte Prof. Fleck.
„Unsere Traditionsveranstaltung gewinnt immer mehr an Fahrt“, freute sich der Chefarzt der Klinik für Rheumatologie angesichts der Kompetenzdichte in den Reihen der Referenten wie der 120 Gäste. So wird das 26. Bad Abbacher Wintersymposium nicht das letzte sein, bei dem Themen rund um die Rheumatologie fundiert dargestellt wurden.







