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„Wenn wir nur die Wichtigtuer sind, hört uns keiner mehr zu“

31.01.201108:11 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: „Wenn wir nur die Wichtigtuer sind, hört uns keiner mehr zu“
JUMP-Programmchef Michael Schiewack
JUMP-Programmchef Michael Schiewack

(openPR) JUMP-Programmchef Michael Schiewack mahnt Kollegen vor Vernachlässigung der digitalen Netzwerke

Halle/München, 30.01.2011. Unter dem Titel „Hörer machen Programm“ fordert Michael Schiewack in der am Freitag veröffentlichten Ausgabe der Zeitschrift „werben & verkaufen“ seine Radiokollegen zum Umdenken auf. Der Programmchef von JUMP, dem Musikradio des MDR, warnt besonders öffentlich-rechtliche Programme davor, die sozialen Netzwerke zu unterschätzen und zu vernachlässigen: „Wer weiter Hörer haben will, muss die Community an den Sendungen beteiligen. Wir müssen die Leute dort abholen, wo sie sind. Die moderierte Community ist die Zukunft des Radios als Massenmedium“, ist er überzeugt. Gleichzeitig sieht Schiewack in den digitalen Netzwerken gerade für öffentlich-rechtliche Sender enorme Chancen und Herausforderungen.



Relevanz beim Hörer und User wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor

Wie behauptet sich ein öffentlich-rechtlicher Sender in der sich verändernden Medienlandschaft? Wie wird er auch künftig von seiner Zielgruppe akzeptiert? Dafür stellt der Radioprofi vier Thesen für ein auch in Zukunft wettbewerbsfähiges öffentlich-rechtliches Radio auf:

1. Der Programmauftrag für öffentlich-rechtliches Radio muss entsprechend der neuen Herausforderungen definiert werden.

Junge Hörer erreichen wir heute nicht mehr durch eine Ansprache mit erhobenem Zeigefinger. Die Wertevermittlung, Information und Orientierungsfunktion bleiben weiterhin zentrale Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags. Es ändern sich jedoch die Kommunikationswege, -mittel und -abläufe. Soziale Netzwerke nehmen dabei eine Schlüsselposition ein.

2. Nur der Radiosender wird erfolgreich sein, der seine Hörer wirklich ernst nimmt.

Über soziale Netzwerke setzen Hörer Themen direkt, schnell und ungefiltert. Damit erhalten die Hörer eine Thematisierungsfunktion für das Programm in neuer Qualität. Das heißt: Nicht mehr die Redakteure allein bestimmen relevante Inhalte, sondern mehr und mehr die Hörer. Junge Zielgruppen werden zukünftig nur die Medienmarken nutzen, die mit ihnen authentisch, glaubwürdig und auf Augenhöhe kommunizieren.

3. Das bisherige Rollenverständnis des Hörfunkjournalisten hat ausgedient.

Vom Monolog zum Dialog: Der Moderator muss sich vom Sprecher zum empathischen Zuhörer und glaubwürdigen Gesprächspartner entwickeln. Der Redakteur wird zum Multi-Channel-Manager, der die über verschiedenste Kanäle ankommenden Inhalte strukturiert, journalistisch korrekt aufarbeitet und wieder zurückspielt – via Programm, Homepage oder eben soziale Netzwerke. Der öffentlich-rechtliche Hörfunk als anerkanntes Leitmedium muss sich auf die neuen Kommunikationswege und Spielregeln einlassen. Nur so hat er die Chance, sich auch in der digitalen Medienwelt als eine der Instanzen für journalistische Qualität, Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit zu behaupten.

4. Nur der Sender wird als Radiomarke erfolgreich sein, der als Multi-Channel-Marke auftritt.

Die kontinuierliche und authentische Beziehung zum Kunden wird zum alles entscheidenden Erfolgsfaktor. Das gilt für alle Marken – für JUMP als öffentlich-rechtliche Programmmarke im Besonderen. Die Online-Kommunikation wird neben On-Air und Off-Air zur dritten Säule der Markenidentität. Egal, wo der Hörer oder User die Marke trifft, die Markenidentität muss immer gleich sein.

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