(openPR) Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den Kyoto-Ausstieg der USA, der anscheinend unter dem Einfluss des Ölkonzerns ExxonMobil erfolgte.
Greenpeace bezieht sich auf einen Artikel der britischen Zeitung "The Guardian", die Einblick in kritische Unterlagen des US-Außenministeriums hatte, und schreibt, dass die Ablehnung des Kyoto-Protokolls auf den Einfluss von ExxonMobil zurückgeführt werden könne.
"Die engen Beziehungen zwischen dem Ölmulti ExxonMobil (Esso), seinen Lobbyisten und der Bush-Administration sind legendär" kritisiert Karsten Smid, Klimaexperte bei Greenpeace.
"Seit langem finanziert Exxon Wissenschaftler, die sich als Klima-Skeptiker hervorgetan haben. Exxon nutzt diese Arbeiten, um der Anti-Kyoto-Propaganda größeres Gewicht zu verleihen. Immer wieder versucht der Konzern mit Hilfe dieser Forschungen, die öffentlichen Diskussionen zu verfälschen".
ExxonMobil weist die Vorwürfe von sich, doch da sogar mehrere Regierungsgutachten zum Klima nachträglich von einem ehemaligen Lobbyisten des "American Petroleum Institute" und heutigen Mitarbeiter des US-Präsidalamtes zugunsten ExxonMobile manipuliert worden sein sollen, klingt diese Aussage in den Ohren der Umweltschützer nicht besonders glaubwürdig.
Auf einer eigenen Seite informiert Greenpeace über die Machenschaften des Ölgiganten.
http://www.stoppesso.de







