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Der Blick in die gläserne Kugel: Fünf Jahre Dauerstress

14.01.201109:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Jugendhilfelandschaft wird um über zwei Millionen Euro ärmer
(Pressemitteilung/ offenes Anschreiben an die Chemnitzer Rathaus-Fraktionen)

Mit Freude und Hoffnung haben wir zur Kenntnis genommen, dass es Vorschläge seitens verschiedener Rathausfraktionen und des Unterausschusses Jugendhilfeplanung gab, die geplanten Konsolidierungsbeiträge in den Bereichen der Jugendhilfe und Kindertagesstätten zu reduzieren. Für dieses Entgegenkommen möchten wir uns sehr herzlich bedanken, wenn auch aus unserer Sicht die ausgehandelten Kompromisse zur Höhe der Konsolidierungsbeiträge mehr als bedenklich bleiben.



Mittlerweile müssen wir jedoch feststellen, dass selbst diese Kompromisse ganz offensichtlich nicht mehr zur Debatte stehen. Das Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit e.V. bringt hiermit unmissverständlich sein Befremden darüber zum Ausdruck, dass nun doch die ursprünglichen Konsolidierungsbeiträge Gegenstand der im Stadtrat zu erwartenden Beschlussfassungen sein werden!

Das Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit e.V. fordert alle Entscheidungsträger auf, diese kurzsichtigen EKKO-Beschlussvorlagen abzulehnen! Wir gehen davon aus, dass weder das Netzwerk, noch die betroffenen Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Bürgerinnen und Bürger die Schließung von bedarfsgerechten Jugendhilfeeinrichtungen, jetzt oder in Zukunft hinnehmen werden! Entscheiden Sie sich bitte jetzt für eine zukunftsweisende Finanzierung der in 20 Jahren gewachsenen, leistungsfähigen Jugendhilfelandschaft in Chemnitz oder provozieren Sie mindestens alljährliche Auseinandersetzungen um die dann nötigen Nachbesserungen zum jeweiligen Haushalt. Der Vorstand und die Mitglieder des Netzwerkes warnen ausdrücklich vor den Folgen der Verschärfung sozialer Problemlagen und der unwiederbringlichen Zerstörung sozialer und Demokratie fördernder Netzwerke!

Es trifft nicht auf unser Verständnis, derartig irreversible Entscheidungen über Mittelkürzungen für einen Zeitraum von fünf Jahren zu treffen! Die geplanten Kürzungen lassen die über einen solchen Zeitraum nur schwer voraus zu sehenden Entwicklungen der jugendhilfeplanerischen Bedarfslagen und des zu erwartenden Steueraufkommens, bei all dem viel beschworenen Wirtschaftswachstum, völlig außen vor. Dieser Blick in die gläserne Kugel macht auch uns neugierig! Oder müssen wir hierbei einen gewollt vorprogrammierten Sozialabbau, unabhängig der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt, vermuten?

Das Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit e.V. betont noch einmal seine Bereitschaft, den während der Workshopreihe in der Johanniskirche gemeinsam begonnenen Prozess fortzuführen, in dem es um Sinn stiftende und effektive Einsparungen in den Jugendhilfeeinrichtungen, jenseits von Kürzungen und Schließungen, ging. Hier wurden bereits viele Ideen geboren und besprochen, die vernünftige Einsparpotenziale verheißen, wenn man nur will! Für einen solchen Prozess sehen wir uns auch weiterhin in der Verantwortung und bieten sehr gern unsere Kooperationsbereitschaft an.

Wir wünschen Ihnen mit einer Entscheidung im Sinne der kommunalen Selbstbestimmung den Mut, einer den Chemnitzerinnen und Chemnitzern von außen aufgezwungenen Finanzpolitik die Stirn zu bieten. Stellen Sie sich mit Ihrer kommunalpolitischen Prioritätensetzung einem weiteren Sozialabbau gegenüber den Kindern, Jugendlichen und Familien unserer Stadt nicht zur Verfügung!

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