(openPR) Gefährdung einer funktionierenden Jugendhilfelandschaft verhindern
Das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (kurz: EKKO) der Stadt Chemnitz sieht Kürzungen von ursprünglich 2 Millionen Euro in der Kinder- und Jugendarbeit vor. Zwar gibt es nach unserem Kenntnisstand Vorschläge zur Nachbesserung durch die Rathausfraktionen, dennoch muss mit drastischen Eingriffen in die Gesamtheit der Leistungsangebote gerechnet werden, welche geeignet sind, Einrichtungen und Trägerstrukturen unwiederbringlich zu zerstören. Diesen "Plan" können die Mitglieder des Netzwerkes für Kultur und Jugendarbeit nicht als "Entwicklungskonzept" anerkennen.
Grundsätzlich könnte man meinen, das EKKO wäre in aller Munde. Demgegenüber sehen wir uns in vielen Gesprächen immer wieder mit Unkenntnis oder sogar Desinteresse zum Thema konfrontiert. Einen Tag vor der ersten Lesung des EKKO im Stadtrat am 24. November soll dies Anlass für das Netzwerk sein, mit einem Informations- und Aktionsstand im Chemnitzer Stadtzentrum das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und bezugnehmend auf die anstehenden, folgenreichen Stadtratsbeschlüsse zu sensibilisieren.
Eingeladen sind insbesondere auch Vertreterinnen und Vertreter der Rathausfraktionen und der Presse! Besuchen Sie uns bitte an unserem Informationsstand am Dienstag, 23.11. 2010, zwischen 13.30 Uhr und 18.00 Uhr auf der Straße der Nationen auf der Höhe der Rossmann-Filiale gegenüber der Galerie Roter Turm.
Diese kurzfristige Aktion wird begleitet vom Beginn der Aktion „Vielfalt statt Einfalt“ der offenen Kinder- und Jugendhäuser in Chemnitz.
Weitere Infos dazu auf dem Aktionsblog der http://jugendkulturbox.de













