openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Deutsche Ausfuhren im August 2003: - 4,2% zum August 2002

28.04.200422:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wiesbaden 09.10.2003 - Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im August 2003 von Deutschland Waren im Wert von 49,7 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 39,3 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im August 2003 um 4,2% und die Einfuhren um 4,7% niedriger als im August 2002. Saisonbereinigt (Census-X12-Arima) haben die Ausfuhren gegenüber Juli 2003 um 1,1% zugenommen und die Einfuhren erhöhten sich um 2,0%.



Die Außenhandelsbilanz schloss im August 2003 mit einem Überschuss von 10,4 Mrd. Euro ab. Im August 2002 hatte der Überschuss in der Außenhandelsbilanz 10,7 Mrd. Euro betragen.

Unter Berücksichtigung der Salden für Ergänzungen zum Warenverkehr (- 0,4 Mrd. Euro), Dienstleistungen (- 4,7 Mrd. Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (- 0,3 Mrd. Euro) sowie laufende Übertragungen (- 2,8 Mrd. Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im August 2003 mit einem Überschuss von 2,3 Mrd. Euro ab. Im August 2002 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 3,3 Mrd. Euro ausgewiesen.

Im August 2003 wurden in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union Waren im Wert von 26,3 Mrd. Euro versandt und Waren im Wert von 21,5 Mrd. Euro von dort bezogen. Gegenüber August 2002 gingen die Versendungen in die EU-Länder um 3,8 % und die Eingänge aus diesen Ländern um 2,9% zurück. In die Länder der Eurozone wurden im August 2003 Waren im Wert von 20,0 Mrd. Euro geliefert und Waren im Wert von 17,6 Mrd. Euro aus diesen Ländern bezogen. Gegenüber August 2002 waren die Versendungen in die Länder der Eurozone um 2,9% und die Eingänge aus diesen Ländern um 2,5 % niedriger. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im August 2003 Waren im Wert von 6,3 Mrd. Euro (- 6,7%) geliefert, und es wurden Waren im Wert von 4,0 Mrd. Euro (- 4,7%) von dort bezogen.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im August 2003 Waren im Wert von 23,4 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 17,8 Mrd. Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber August 2002 gingen die Exporte in die Drittländer um 4,6% und die Importe von dort um 6,8% zurück.

Grenzüberschreitende Transaktionen

Mrd. Euro

 

Januar Januar

Tatbestand August bis Juli August bis

2003 August 2003 2002 August

2003 2002

 

1 Ausfuhr

insgesamt 49,7 432,3 57,7 51,9 425,1

2 Einfuhr

insgesamt 39,3 348,6 43,6 41,3 338,9

 

Saldo der

3 Handelsbi-

lanz (1-2) + 10,4 + 83,7 + 14,2 + 10,7 + 86,2

4 Dienstleis-

tungs-

bilanz - 4,7 - 26,4 - 4,1 - 5,8 - 29,6

5 Erwerbs-

und

Vermögens-

einkommen - 0,3 - 12,4 - 5,3 + 0,2 - 5,4

6 Unentgelt-

lichen

Leistungen - 2,8 - 18,8 - 2,9 - 1,4 - 16,9

7 Ergänzungen

zum Waren-

verkehr - 0,4 - 4,3 - 0,6 - 0,3 - 3,5

8 Leistungs-

bilanz

(3+4+5+6+7) + 2,3 + 21,8 + 1,2 + 3,3 + 30,8

 

Differenz in den Summen durch Runden der Zahlen

 

Ländergruppen

 

Veränderung gegen

Januar Januar

Tatbestand August bis August bis

2003 August 2002 August

2003 2002

Mrd. Euro %

 

Ausfuhr insgesamt 49,7 432,3 - 4,2 + 1,7

 

darunter:

EU-Länder 26,3 238,0 - 3,8 + 2,2

Eurozone 20,0 185,0 - 2,9 + 2,0

Nicht Eurozone 6,3 52,9 - 6,7 + 3,1

Drittländer 23,4 194,3 - 4,6 + 1,0

 

Einfuhr insgesamt 39,3 348,6 - 4,7 + 2,9

 

darunter:

EU-Länder 21,5 191,8 - 2,9 + 2,9

Eurozone 17,6 157,8 - 2,5 + 2,7

Nicht Eurozone 4,0 34,1 - 4,7 + 3,5

Drittländer 17,8 156,8 - 6,8 + 2,9

 

Weitere Auskünfte erteilt: Wolf-Eckhard Ringelstein

Telefon: (0611) 75-2475,

E-Mail: E-Mail

 

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt

Pressestelle

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 5006
 115

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Deutsche Ausfuhren im August 2003: - 4,2% zum August 2002“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt

Inlandsprodukt: Methoden und Grundlagen der Berechnung
Inlandsprodukt: Methoden und Grundlagen der Berechnung
Wiesbaden 23.12.2002 -Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steht ab sofort die detaillierte Beschreibung der Methoden und Grundlagen zur Berechnung des Bruttoinlandsprodukts und des Bruttonationaleinkommens im Internet zum Downloaden bereit. Diese Veröffentlichung bietet dem interessierten Nutzer der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen einen umfassenden Einblick über die Berechnungsmethoden und die verwendeten Datenquellen für die wichtigen gesamtwirtschaftlichen Größen Bruttoinlandsprodukt und Bruttonationaleinkommen. Gegenstand der …
Statistisches Bundesamt: Personalnebenkosten im Jahr 2000 um 3,6% höher als 1996
Statistisches Bundesamt: Personalnebenkosten im Jahr 2000 um 3,6% höher als 1996
Wiesbaden, 24.02.2003 - Die Personalnebenkosten für die Arbeitgeber im Produzierenden Gewerbe, Handel und Gastgewerbe sowie Kredit- und Versicherungsgewerbe lagen im Jahr 2000 mit durchschnittlich 18 800 Euro je vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer um 3,6% höher als 1996. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind sie damit deutlich weniger gestiegen als das Entgelt für geleistete Arbeitszeit (+ 8,5%). Ihr Anteil an den gesamten Arbeitskosten ist von 44,5% im Jahr 1996 auf 43,3% im Jahr 2000 gesunken. Die gesamten Arbeitskosten stiegen …

Das könnte Sie auch interessieren:

Saarexport 2010 um 16 Prozent gewachsen
Saarexport 2010 um 16 Prozent gewachsen
… Prozent. Voraussetzung ist freilich, dass es hier im Land gelingt, den Unternehmen eine ausreichende Zahl an Fachkräften zur Verfügung zu stellen“. Frankreich bleibt bei Ein- und Ausfuhren jeweils die „Nummer Eins“ - und ist dabei für das Saarland als Handelpartner noch wichtiger als für die deutsche Wirtschaft insgesamt. Dort rangiert Frankreich bei …
Bild: Cognac Kampagne 2016/2017: Positive Entwicklung auch in DeutschlandBild: Cognac Kampagne 2016/2017: Positive Entwicklung auch in Deutschland
Cognac Kampagne 2016/2017: Positive Entwicklung auch in Deutschland
… Es ist bereits die dritte Kampagne in Folge, in der die Cognac Ausfuhren diesen Anstieg fortsetzen. Sie wachsen um +10,2 Prozent im Volumen und +15,2 Prozent im Wert. Die Gesamtausfuhren belaufen sich damit auf knapp 190,2 Millionen Flaschen mit einem Gesamtumsatz von 3 Milliarden Euro. …
Statistisches Bundesamt - EU-Erweiterung förderte Handel mit Polen und Tschechien
Statistisches Bundesamt - EU-Erweiterung förderte Handel mit Polen und Tschechien
… Milliarden Euro). Im Ranking der wichtigsten Handelspartner Deutschlands lagen die Tschechische Republik und Polen im Jahr 2008 auf den Plätzen elf und zwölf, Ungarn belegte Rang 16. Die Ausfuhren deutscher Waren in die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten beliefen sich im Jahr 2008 auf 105,2 Milliarden Euro und hatten damit einen Anteil von 10,6% an der deutschen …
Bild: Brexit (Up date) des BAFA!Bild: Brexit (Up date) des BAFA!
Brexit (Up date) des BAFA!
… EU-Bekanntmachung vom 21. März 2019, Ziffer 3). Ergänzend zur AGG Nr. EU001 hat das BAFA die Allgemeine Genehmigung Nr. 15 erlassen. Hiermit werden bestimmte Ausfuhren, die nicht den Anwendungsbereich der Allgemeinen Genehmigung Nr. EU001 unterfallen, begünstigt, sofern der zugrundeliegende Liefervertrag, d. h. der Liefervertrag des in Deutschland niedergelassenen …
Exportquote der Region Heilbronn-Fraken mit 53,9 Prozent auf neuem Allzeithoch
Exportquote der Region Heilbronn-Fraken mit 53,9 Prozent auf neuem Allzeithoch
Ausfuhren sind 2011 stark angestiegen Die Region Heilbronn-Franken profitierte im vergangenen Jahr überdurchschnittlich von der starken Auslandsnachfrage. Der Export stieg um beachtliche 22,6 Prozent auf 16,8 Mrd. Euro. Die Exportquote erreichte mit 53,9 Prozent ein neues Allzeithoch. Deutsche Unternehmen haben 2011 Waren im Wert von 1.060,1 Milliarden …
Basarökonomie oder globale Markterfolge? - Expertenstreit über nationale Auswirkungen der Globalisierung
Basarökonomie oder globale Markterfolge? - Expertenstreit über nationale Auswirkungen der Globalisierung
… auf Importen beruhen, also Veredelung im klassischen Sinne: „Weil die Höhe der Vorleistungsgüter von den Exporten nicht abgezogen wird, wirkt der Beitrag, den die Ausfuhren zum Wachstum in Deutschland leisten, höher als er tatsächlich ist.“ Kann Deutschland also auf den Titel „Exportweltmeister“ nicht viel geben? Tatsächlich hat Deutschland unter den …
Maschinen-Exporte in die USA boomt
Maschinen-Exporte in die USA boomt
Insbesondere in Richtung USA und China steigen die Ausfuhren der deutschen Maschinenbau-Industrie (www.breton.de) immer weiter. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausfuhren jeweils in den ersten vier Monaten um 4,4 Prozent das bedeutet auf 56,1 Milliarden Euro. Trotz der Annahmen, die Konjunktur würde bezüglich der Maschinenbau-Branche negative …
Rüstungsexportbericht 2001
Rüstungsexportbericht 2001
… Rüstungsgüter im Jahre 2001 () zugestimmt. Die Zahlen des Rüstungsexportberichts 2001 belegen, dass der Anteil der Rüstungsexporte (Genehmigungswerte) an den deutschen Gesamtausfuhren weiterhin sehr gering ist. Bei den Kriegswaffen, für die neben den Genehmigungswerten auch statistische Angaben zu den tatsächlichen Ausfuhren vorliegen, betragen die …
Bild: Koreanische Exporte deuten auf globales Wachstum hinBild: Koreanische Exporte deuten auf globales Wachstum hin
Koreanische Exporte deuten auf globales Wachstum hin
München, 24. Mai 2017. In Südkorea entwickelt die Wirtschaft sich zurzeit vielversprechend. Besonders die Ausfuhren verzeichnen einen starken Aufwärtstrend und das Exportvolumen ist seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen. Im März beispielsweise um 13,7 Prozent im Vorjahresvergleich auf 48,9 Milliarden US-Dollar und im April sogar um 24 Prozent auf …
Exportquote der Region Heilbronn-Franken mit 51 Prozent auf neuem Allzeithoch
Exportquote der Region Heilbronn-Franken mit 51 Prozent auf neuem Allzeithoch
Die Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken haben die Wirtschaftskrise schneller überwunden als zunächst erwartet. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, erreichten die Ausfuhren letztes Jahr mit 13,7 Mrd. Euro fast wieder das Rekordniveau von 2008. Der Anteil der Ausfuhren am Gesamtumsatz stieg ebenfalls wieder an und erreichte …
Sie lesen gerade: Deutsche Ausfuhren im August 2003: - 4,2% zum August 2002