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Koreanische Exporte deuten auf globales Wachstum hin

Bild: Koreanische Exporte deuten auf globales Wachstum hin

(openPR) München, 24. Mai 2017. In Südkorea entwickelt die Wirtschaft sich zurzeit vielversprechend. Besonders die Ausfuhren verzeichnen einen starken Aufwärtstrend und das Exportvolumen ist seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen. Im März beispielsweise um 13,7 Prozent im Vorjahresvergleich auf 48,9 Milliarden US-Dollar und im April sogar um 24 Prozent auf 51 Milliarden US-Dollar.

Erfolgreicher Spagat zwischen Preis- und Qualitätsanspruch

Südkorea steht oft im Schatten der asiatischen Wirtschaftsriesen China, Japan und Russland, gehört dank einer florierenden produzierenden Industrie aber zu den größten Exporteuren weltweit. Mit ausgeführten Gütern im Wert von rund 527 Milliarden US-Dollar belegte der Tigerstaat schon 2015 bereits den sechsten Platz auf der Rangliste der Exportnationen. „Koreanische Produkte sind global erfolgreich, weil sie den Konsumenten einen guten Kompromiss zwischen Preis und Qualität bieten“, sagt Adrian Doyle, Fondsexperte bei der GAMAX Management AG. „Sie sind günstiger als japanische Waren, aber oft von besserer Qualität als chinesische.“ Dabei ist Südkorea vor allem für die Ausfuhr von technischen Produkten, wie beispielsweise Mobiltelefonen, LCD-Fernsehern und integrierten Schaltungen, bekannt. Zum vielseitigen Export-Portfolio gehören aber auch Autos und Fahrzeugteile, Passagier- und Frachtschiffe sowie raffinierte Erdölerzeugnisse.

Koreanische Exporte als Barometer für den Welthandel

Die aktuelle positive Entwicklung der Ausfuhren spiegelt sich auch im Aktienmarkt wider: Der KOSPI legte im März 2017 um 3,5 Prozent zu und verzeichnete damit die höchsten monatlichen Kursgewinne in der Asien-Pazifik-Region. Der GAMAX Asia Pacific Fonds ist derzeit zu knapp 8 Prozent in Südkorea investiert und entspricht damit der Gewichtung im Referenzindex MSCI Asia Pacific Net Return Index. Eine Erhöhung des Exposures ist zurzeit nicht vorgesehen. „Die koreanischen Wirtschaftsdaten sind zwar vielversprechend, das politische Risiko darf jedoch nicht unterschätzt werden. Die stärker werdenden diplomatischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea wirken sich beispielsweise auch auf den Süden der koreanischen Halbinsel aus“, sagt Doyle.

Trotzdem sind Anleger gut beraten, die wirtschaftliche Situation Südkoreas im Blick zu behalten – auch, wenn im Land selbst keine Investments geplant sind. Denn koreanische Ausfuhren haben sich in der Vergangenheit als richtungsweisend für die Entwicklung des gesamten Welthandels erwiesen. Die Handelsdaten des Tigerstaates werden in der Regel vor der ersten asiatischen Börsensitzung des Monats herausgegeben und sind damit der erste maßgebliche Wirtschaftsindikator, der veröffentlicht wird. Sie besitzen deshalb eine hohe Aussagekraft, weil Südkorea vor allem China und Japan beliefert – die zweit- beziehungsweise drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Fast ein Drittel der Ausfuhren gingen 2015 in diese Märkte und für China ist Korea seit 2013 sogar der wichtigste Warenlieferant. Die Exporte Südkoreas erlauben deshalb Rückschlüsse über die Konjunkturstimmung und den allgemeinen Zustand der Wirtschaft in diesen maßgeblichen globalen Volkswirtschaften.

Hinzu kommt, dass Südkorea einen der größten Leistungsbilanzüberschüsse der Welt in Prozent des BIP hat. „Rückläufige koreanische Exporte könnten deshalb Vorboten eines größeren globalen Wachstumsproblems sein“, so Doyle.

Export-Performance spiegelt sich in anderen Ländern

Analysen zeigen zudem, dass eine weitgehend positive Beziehung zwischen koreanischen Exporten und den Ausfuhren anderer Länder besteht: Eine Steigerung der Ausfuhren Südkoreas um ein Prozent gegenüber dem Vormonat lässt beispielsweise ein Wachstum der vietnamesischen Exporte von rund 0,9 Prozent und der chinesischen um 0,3 Prozent erwarten.

Bei der genauen Bewertung des zukünftigen globalen und jeweiligen regionalen Wachstums sollten die koreanischen Export-Daten jedoch nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen Wirtschaftsdaten betrachtet werden, beispielsweise mit den monetären Rahmenbedingungen und Kreditkonditionen in China, Einkaufsmanager-Indizes in den USA und Europa oder Konjunktur-Indizes wie den deutschen ZEW-Index.

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