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Persönlichkeitsprofile im Mitarbeitergespräch und deren Tücken

12.01.201111:24 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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(openPR) Persönlichkeitsprofile sind ebenso Legion wie die Vielzahl der einzelnen Persönlichkeitskriterien. In der Psychologie zählt man etwa 150 unterschiedliche Persönlichkeitskriterien, die sich zum Teil überschneiden, zum Teil nicht berufsrelevant und häufig nicht mit einer präzisen Definition hinterlegt sind.



Diese Kriterien gehen - belastet mit diesen Nachteilen - in die Persönlichkeitsprofile ein, die ihrerseits zusätzliche Probleme beitragen.

Die meisten Persönlichkeitsprofile weisen eine Skalierung auf, deren Ausprägung Positiv/negativ formuliert ist. Oder von einem prozentualen Erfüllungsgrad der Anforderungen ausgeht. Damit wird sowohl eine Beurteilung als auch das anschließende Mitarbeitergespräch wesentlich erschwert. Motto: Wie sage ich es meinem Kinde ?

Diese Probleme lassen sich recht einfach beherrschen, wenn man die Positiv/positiv-Formulierung und eine entsprechende Skalierung wählt, wie das bei den KRINNER-Linien der Fall ist.

Damit lassen sich die Mitarbeitergespräche konfliktfrei führen, die Beurteilung wird objektiv. Konflikte zwischen den Mitarbeitern lassen sich orten und erklären - sofern sie auf Persönlichkeiten zurück zu führen sind. Motivation- bzw. Demotivationsansätze lassen sich erkennen und sogar eine Beurteilung des Gesprächspartners (Bewerbungsgespräch, Verkaufsgespräch, Verhandlungen usw.) über die Sprachanalyse vornehmen.

Der erste Schritt zur Optimierung der Persönlichkeitsprofile ist die Positiv/positiv-Formulierung der einzelnen Kriterien.

Wer sagt, dass das Gegenteil von Kontaktfähigkeit das Wort „introvertiert“ ist. Diese Medaille hat nämlich nicht eine positive und eine negative, sondern zwei positive Seiten: Kontaktfähigkeit und Zurückhaltung. Hier sind beide Ausprägungen also positiv formuliert. Erst im eher pathologischen Bereich kann man das Wort introvertiert heranziehen. Im Mitarbeitergespräch klingt es schon ganz anders, wenn die Führungskraft sagt: „Sie haben eine Stärke, nämlich die Vorsicht im Kontakt, die Zurückhaltung. Aber diese Stärke können sie im Außendienst leider nicht einsetzen, weil hier die Kontaktfähigkeit gefordert ist.“

Der Mensch ist in den seltensten Fällen entweder ausschließlich kontaktfähig oder ausschließlich zurückhaltend. Dies muss in der Skalierung berücksichtigt werden. Darum haben wir die Skalierung zweiteilig gestaltet d. h. B, C, D, E, F links und rechts und den Mittelwert A. Sitzt ein Mitarbeiter z.B. auf D Zurückhaltung bedeutet dies, dass er noch 20 % der Kontaktfähigkeit drauf hat. Er wird diese 20% aber nur im Notfall und unter Anleitung aktivieren wollen.

Bei einer so massiven Ausprägung der Zurückhaltung ist klar, dass alle Aufgaben und Tätigkeiten, die deutliche Kontaktfähigkeit verlangen, für ihn ein Greuel sind und keine Motivation für diese Aufgabe darstellen.

Gleiches gilt auch zwischen zwei unterschiedlich ausgeprägten Personen. Hat der Eine eine deutliche Ausprägung hin zu Kontaktfähigkeit, der Andere zur Zurückhaltung, werden sich beide eher nicht verstehen und schätzen. Der „Andere“ hat etwas, was mir fremd ist, was ich nicht mag (potenzielles Feindbild).

Hieraus resultiert auch eine entsprechende Wortwahl in der Beschreibung von Situationen bzw. anderen Menschen. Da dem ausgeprägt zurückhaltenden, die starke Ausprägung der Kontaktfähigen des Anderen ein Greuel ist (sein kann), wird er auch entsprechend negative Formulierungen für die Beschreibung des Anderen bzw. der Situation verwenden wie „Ich mag diese Aufdringlichkeit nicht. Der biedert sich ja an“. Oder auch „An mir unbekannte Menschen gehe ich vorsichtig heran. Ich bin nicht jemand, der jeden anquatscht“. Diese Wortwahl ist der Schlüssel der Sprachanalyse im Rahmen der Persönlichkeitsbeurteilung.

Denn wenn man genau hinhört wie jemand welche Situationen oder Menschen positiv oder negativ sieht, kann man in der Regel schnell erkennen, welche Persönlichkeitsausprägung der Gesprächspartner hat.

Positive Formulierungen: Der Gesprächspartner steht auf der selben Persönlichkeitsausprägung. Negative Formulierung: Er steht am gegensätzlichen Ende. Voraussetzung für die Sprachanalyse: Exaktes Zuhören, Voraussetzung für die Mitarbeiterbeurteilung/ Mitarbeitergespräch: präzise Definition der beiden Skalenenden. Die Positiv/positiv-Formulierung. Und das Training, Persönlichkeitsausprägungen positiv zu formulieren.

Autor: Wolfgang F. Krinner, Unternehmensberater - München

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