(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise gaben heute weiter nach. Vorerst scheint das Spiel der Spekulanten ausgereizt, auch wenn Analysten 2011 mit weiteren Steigerungen rechnen. So konnten heute auch hiesige Heizölhändler mit Leichtigkeit die Preise senken – zum ersten Mal in diesem Jahr und das um 88 Cent. Damit bleibt Heizöl dennoch sehr teuer.
Die Party ist vorerst abgeblasen, seit gestern rutschen die Rohölnotierungen Richtung Tal. Auch wenn der Verfall heute nicht ganz so stark ausfiel wie gestern, scheinen die Preise sich erst mal an der tatsächlichen Marktlage zu orientieren. Und die gilt – wie schon 2010- als äußerst gut versorgt.
Dennoch rechnen Analysten für 2011 mit weiteren Steigerungen, die schon bald die 100-Euro-Marke erreichen könnten. Das liege zum einen an der unverminderten Nachfrage aus dem Reich der Mitte und einigen anderen Entwicklungsländern, zum anderen an den guten Wirtschaftsaussichten in
Europa und seit ein paar Wochen auch in den USA. Von dort waren heute wieder nur positive Wirtschaftsnachrichten zu vernehmen.
Die Spekulanten, die sich jedoch vorerst an Gewinnmitnahmen laben, schauen jedoch wohl eher auf ein Ergebnis der US-Bundesbank FED. Die scheint dem heimischen Aufschwung zu misstrauen und will ihn mit erneuten Ankäufen von Finanztiteln stützen. Kein Indiz für einen dauerhaften, wirtschaftlichen Aufwärtstrend. Allerdings eines, dass wieder mehr billiges Geld in den Markt spült. Und das landet über kurz oder lang an den Börsen…
Auch hierzulande gaben die Heizölpreise deutlich nach – zum ersten Mal in diesem Jahr. Genutzt wurde dies jedoch kaum, der Handel meldet nur zögerliche Umsätze, was auch den Ferien in Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen geschuldet sein kann. Die 100-Liter-Partie einer Lieferung von 3.000 Litern Heizöl EL kostete demnach im Bundesdurchschnitt 76,11 Euro, das sind 88 Cent weniger als gestern. Ein schwächelnder Euro verhinderte allerdings stärkere Abschläge.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Frank Urbansky
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