(openPR) FG Bau: „Neben S-Bahn-Chaos droht nun auch Verkehrskollaps“ / Bau-Betriebe stehen bereits in den Startlöchern
Berlin, 5.1.2011. Angesichts der massiven Straßenschäden in Berlin fordert die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vom Berliner Senat ein Sofortprogramm zur Beseitigung der Schlaglöcher, wie es auch im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen ist. Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, erklärt dazu: „Berlins Straßen gleichen erneut einem Schweizer Käse, wie man ihn bereits im letzten Winter zu Gesicht bekommen hat. Gerade auf den Straßen, die bereits vor dem diesjährigen Winter marode waren, tun sich nun durch den Frost riesige Löcher auf, die den Verkehrsfluss in Berlin stark einschränken. Werden diese Schäden nicht frühzeitig beseitigt, spitzt sich die Situation immer weiter zu: Neben dem Berliner S-Bahn-Chaos droht uns dann auch noch ein Verkehrskollaps.“
Daher mahnt der Verband zur Eile: Nun müssten schnell zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit die Bauunternehmen bald mit der Sanierung der Straßen beginnen können. „Unsere Firmen stehen bereit und können jederzeit mit der Sanierung beginnen, nur fehlen bislang die Aufträge“, so Wenkel.
Neben den kurzfristigen Sanierungsmaßnahmen fordert die Fachgemeinschaft Bau zudem ein generelles Umdenken hinsichtlich der Instandhaltung von Berlins Straßen: Es müsse grundsätzlich mehr in die Straßensanierung investiert werden. Dabei sieht der Verband die öffentlichen Auftraggeber in der Pflicht, die Arbeiten an regional ansässige kleine und mittelständische Baufirmen zu vergeben, um die Wirtschaftskraft der Region zu stärken.







