(openPR) Fachgemeinschaft Bau: Sanierungsbedarf größer denn je / Betriebe stehen bereit, jetzt sind Bezirke gefordert
Berlin, 9.2.2010. Anlässlich massiver Straßenschäden in Berlin fordert die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg Senat und Bezirke auf, mit einem Sofortprogramm mehr Mittel in die Sanierung von Straßen zu investieren. „Durch den langen Winter haben wir es bereits jetzt mit katastrophalen Straßenschäden zu tun“, erklärt Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau. „Das eigentliche Ausmaß der Schäden wird allerdings erst bei Tauwetter sichtbar werden. Wir rechnen mit weit mehr und vor allem größeren Schlaglöchern als in den vergangenen Jahren. Daher ist es für uns völlig unverständlich, dass der Senat in diesem Jahr weniger Geld zur Straßensanierung bereit stellt als noch im Jahr 2009.“ Auch müssten millionenschwere Investitionsstaus abgebaut werden, so Wenkel. Die Fachgemeinschaft Bau fordert daher ein Sofortprogramm zur Straßensanierung, das dem regional ansässigen Mittelstand zugute kommt.
Mit diesem Sofortprogramm könne der Senat gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: einerseits für die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern sorgen, und andererseits die Konjunktur im bauwirtschaftlichen Mittelstand ankurbeln: „Je mehr Aufträge zur Ausbesserung von Straßenschäden ausgeschrieben werden, desto besser ist das für alle Beteiligten. Die Straßen werden zügig sicherer, und kleine und mittelständische Straßenbaufirmen erhalten mehr Aufträge“, so Wenkel weiter. Die Fachgemeinschaft Bau plane, Gespräche mit allen Beteiligten wie Senat, Bezirksämtern und Interessensvertretungen zu initiieren, um auf breiter Basis schnelle und effektive Straßensanierungen zu ermöglichen.







