(openPR) München, 3. Dezember – Depressionen, Schlafstörungen, Kopf- und Magenschmerzen, körperliche Dysfunktionen sind typische Beschwerden im stressigen Alltag, die sogar in ein Burnout-Syndrom münden können. Der Herzschlag in solchen Situationen zeigt eine wesentlich geringere Veränderungsfähigkeit als bei beschwerdefreien Menschen. Ein HRV- Biofeedback System in Verbindung mit dem ACT Herzkohärenz®-Training kann dem Herz zu neuem Schwung verhelfen und so Körperfunktionen wieder stärken und Lebensenergien aktivieren. Das diesjährige 5. Internationale Herzfrequenzvariabilität Symposium (Halle) verdeutlichte die Bedeutung der HRV im Zusammenhang mit der Förderung der Gesundheit und der Steuerung des Trainings durch Biofeedback.
Die Herzratenvariabilität (kurz: HRV) bezeichnet die Fähigkeit, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Ein gesunder Organismus ist in der Lage, seine Herzraten den Anforderungen oder Belastungen flexibel anzupassen. Burnout-Syndrom, Stress und Überlastung führen zu einem starren bzw. chaotischen Herzrhythmus. Positive Gefühle hingegen, wie Dankbarkeit oder Glücksgefühle, führen zu regelmäßigen größeren Herzfrequenzveränderungen. Ein Körper, der seine HRV nicht anpassen kann, wird durch Stressoren auf Dauer überfordert. Das Ergebnis sind möglicherweise schwere Folgen für die Gesundheit. Bei einem gesunden Soma (griechisch: Körper) korrespondieren Atem, Herzschlag und Blutdruck im perfekten Einklang.
„Die Synchronisation dieser Rhythmen, ein Zustand der inneren Kohärenz, kann trainiert werden“, weiß Punito Michael Aisenpreis. Der Heilpraktiker, Osteopath, Certified Rolfer® und professionelle Trauma- und Körpertherapeut beschreibt die Herzratenvariabilität auch als Herz-wetter: „Das Wetter hat viele Parameter - Durchschnittstemperatur, täglicher oder wöchentlicher Temperaturunterschied, Niederschlagsmenge, Winde, Sonnenstunden etc. – und genauso funktioniert auch unser Herz.“ So führen z.B. Schmerzen zu einer Verminderung der Herzfrequenzveränderungen, während eine Entspannungsreaktion die Herzratenvariabilität steigert.
Der persönliche Navi durch den Stress
Regelmäßiges ACT-Herzkohärenz-Training kann die Herzratenvariabilität positiv beeinflussen. In der Kardiologie und Diabetologie ist die HRV seit den 90er Jahren als aussagekräftiger Messwert für Gesundheit etabliert. Auch Sportwissenschaftler, Psychologen und Biologen richten ihr Interesse auf die HRV. „Die HRV wird einer der wichtigsten Gesundheits-Parameter des 21. Jahrhunderts werden“, so Punito Michael Aisenpreis im Rahmen des 5. Internationalen Herzfrequenzvariabilität Symposium in Halle. Mit dem StressPilot®- oder dem Qiu®- Biofeedback¬system kann die HRV mit Hilfe von Pulswellen-Messungen am Computer-Bildschirm, bzw. farblich dargestellt und ausgewertet werden. Eine Blutdrucksteigerung, beispielsweise wie sie in Stress¬situationen vorkommt, geht mit einem Abfall der HRV einher. Entspannungs- und Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen mit Konzentration auf Atmung und Herz werden praktiziert, während man dem Herzen beim Morsen zuschaut. Die Regulationsfähigkeit wird geübt, das Herz kommt wieder in den richtigen Tritt, körperliche und emotionale Leistungsfähigkeit werden erhöht.
Einzelpersonen oder Gruppen können sich für die Trainings telefonisch unter 0700-aisenpreis oder per E-Mail unter
Mehr dazu unter: www.herzkohaerenz.de und www.somatic.de.









