(openPR) Interview des Cleantech-Magazins CleanThinking.de mit dem NABU-Verkehrsexperten Dietmar Oeliger
- Viele Hintergrundinfos zum Biosprit Super E10 unter cleanthinking.de/e10 In den kommenden Wochen wird Deutschlands Autofahrern an der Zapfsäule eine neue Benzinsorte begegnen. "Super E10" soll besonders umweltfreundlich sein und dabei behilflich sein, die CO2-Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen. Doch der Verkehrsexperte des NABU, Dietmar Oeliger, der eigentlich ein Befürworter der neuen Benzinsorte mit höherem Bioethanol-Anteil sein müsste, zeigt im Interview mit cleanthinking.de seine skeptische Haltung.
"Die Bio-Ehtanol-Produktion hierzulande kann zur Folge haben, dass zusätzliche Futtermittel beispielsweise in Südamerika für den deutschen Markt produziert werden", so Dietmar Oeliger vom NABU gegenüber Cleanthinking.de-Redakteur Jürgen Hüpohl. "Unter Umständen - dies ist sehr schwer zu kontrollieren - fallen dort dann Regenwälder oder werden Moorstandorte trocken gelegt."
Die Sichtweise des NABU zeigt: Neben der Europäischen Union und der Bundesregierung ist kaum jemand von der Umweltfreundlichkeit des E10 überzeugt. Macht es nicht mehr Sinn, Elektro- und Hybridautos, Autogasfahrzeuge usw. zu fördern und nicht nur in Trippel-Schritten zweifelhafte EU-Pläne umzusetzen?
Fakt ist: Die Verbraucher sind extrem verunsichert, ob sie Super E10 tanken sollen oder nicht. Unklar ist, ob die Preise steigen werden. Jeder Autofahrer muss sich selber schlau machen, ob sein eigener Fahrzeugtyp E10-geeignet ist oder nicht. Um all diese Fragen zu beantworten, hat Cleanthinking.de die Informationsseite zu E10 im Web aufgebaut: Zu finden ist die Seite unter http://www.cleanthinking.de/e10













