(openPR) Durch Steppen, Berge und Dornenwälder
Der beeindruckende Südwesten Madagaskars
Die Region im Südwesten Madagaskars mit ihrer Hauptstadt Tuléar, auf Madagassisch Toliara genannt, bietet fast unendlich viele Entdeckungsmöglichkeiten, die kein Reisender auf der großen Insel versäumen sollte.
Von Tuléar aus eröffnen sich in jeweils vier Stunden Fahrtzeit verschiedene Landschaftstypen, die den Besucher ins Staunen versetzen:
Die quirlige Stadt Tuléar wird belebt durch die bunten und allgegenwärtigen Rikschas Pousse-Pousses, bei denen behände „Chauffeure“ die Gäste mit Muskelkraft durch die breiten Straßen transportieren. Architektonisch fallen vor allem die zahlreichen Arkadengeschäfte auf, in denen typisch traditioneller Schmuck des Südwestens aus Silber und (Halb-) Edelsteinen angeboten wird. Auf den bunten Märkten gibt es Gemüse, Früchte, herrlich duftende Gewürze und authentisches Kunsthandwerk.
Im Norden von Tuléar geht es vorbei an idyllischen Fischerdörfern zu weitläufigen Stränden mit komfortablen Hotels. Dort kann der Reisende in aller Ruhe beim Baden entspannen, die herrliche Landschaft genießen und die Fischer in ihren traditionellen Einbaumbooten beobachten.
Auch südlich der Stadt ziehen sich kilometerlange Strände entlang.
Von der Provinzstadt Anakao aus sind beim Tauchen und Schnorcheln Erkundungen der wunderschönen Unterwasserwelt möglich. Unweit der Küste liegen malerische Inseln mit herrlichen Korallenriffen, auf denen auch ornithologisch interessierte Reisende beeindruckende See- und Wasservögel vorfinden.
Ganz in der Nähe befindet sich außerdem der 43.000 Hektar große Nationalpark von Tsimanampesotse, der geprägt ist von der an trockenen Klimabedingungen angepassten Vegetation aus Sukkulenten, Dornengewächsen und Affenbrotbäumen. Unter den Tieren tummeln sich hier große Flamingokolonien, die berühmten Katta-Lemuren, Mungos, 112 verschiedenen Vogelarten und die allgegenwärtigen Chamäleons.
Gen Osten führt der Weg in die Trockenwälder des Nationalparks von Zombitse Vohibasia mit acht Lemurenarten und einer nur in diesem Park vorkommenden Vogelart, dem Appert’s Tetraka. Außerdem ist hier ein lokal endemischer Taggecko beheimatet, sowie fast die Hälfte aller endemischen Vogelarten der Insel. Trekkingfreunde finden im weiter im Inselinneren gelegenen Nationalpark von Isalo mit seinen Canyons, Schluchten und bizarren Felsen ein wahres Paradies.
Weitere Informationen unter:
www.madagascar-tourisme.com
Camping auf Madagassisch
Das Madagascar Classic Camp
Eine Übernachtungsmöglichkeit der etwas anderen Art ist auf Madagaskar das Zelt. An den Ufern des Flusses Mandrare im Südosten des Landes etwa drei Stunden von der Stadt Fort-Dauphin entfernt bietet das Madagascar Classic Camp sechs großzügige Zelte. Diese sind ausgestattet mit Doppel- bzw. Twin-Betten und Badezimmern. Das campeigene Restaurantzelt liegt direkt am Flussufer von wo aus die Gäste beim Frühstück die beeindruckenden Sonnenaufgänge genießen können. In unmittelbarer Umgebung befindet sich außerdem der Wald von Ifotaka mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt sowie Dörfer des einheimischen Volkes der Antandroy, deren Sitten und Gebräuche der Besucher hautnah kennen lernen kann.
Weitere Informationene unter:
www.madaclassic.com
Lemuren in der Nachbarschaft
Das Reservat von Nahampoana
Nur eine halbe Stunde vom Stadtzentrum von Fort-Dauphin entfernt befindet sich das private Schutzgebiet von Nahampoana. Dort leben die äußerst seltenen Radiata-Schildkröten und eine im südöstlichen Madagaskar endemische Palmenart. Die Besucher finden in acht komfortablen Bungalows Unterkunft. Diese sind alle mit sanitären Anlagen und einer eigenen Terrasse ausgestattet. Außerdem bietet diese Anlage ein eigenes Restaurant sowie eine Boutique.
In Nahampoana haben die Gäste die einzigartige Möglichkeit inmitten der Natur des Reservats zu leben und mit den fünf verschiedenen dort lebenden Lemurenarten auf Du und Du zu sein.
Weitere Informationen unter:
www.airfortservices.com
Wussten Sie schon, …
… dass auf Madagaskar wieder eine neue Lemurenart entdeckt wurde? Diese Unterart des Gabelstreifenmakis, deren genaue zoologische Einordnung noch untersucht wird, weißt als Besonderheit eine Zunge auf, die an die Struktur einer fein verzweigten Feder erinnert. Dies, so die Forscher, diene zum Aufnehmen von Blütennektar. Die Tiere wurden in der Region Daraina im Nordosten Madagaskars entdeckt











