Parteiliche Wissenschaft? Prof. Ralph Jessen zu Gast an der TU Bergakademie Freiberg
(openPR) Freiberg (08.12.2010): Wer waren Wissenschaftler in der DDR? Forscher? Genossen? Genossen und Forscher? Nach diesen Antworten sucht Professor Ralph Jessen am Montag, dem 13. Dezember, im Kolloquium des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der Technische Universität Bergakademie Freiberg.
Prof. Jessen spricht über das Selbstverständnis von Wissenschaftlern in der DDR. Ralph Jessen wurde 1956 in Schwerin geboren. Er studierte von 1977-84 Geschichte und Sozialwissenschaften in Münster und Bielefeld und legte 1984 sein Erstes Staatsexamen für das Lehramt Sekundarstufe II ab. 1989 promovierte er an der Universität Bielefeld über „Polizei in der Klassengesellschaft. Entwicklung und Praxis der preußischen Polizei im westfälischen Industriegebiet (1848 – 1914)“.
Ralph Jessen war von 1989 bis 2002 Wissenschaftlicher Assistent und danach Mitarbeiter und Oberassistent am Friedrich-Meinecke Institut der Freien Universität Berlin. Von 1999 bis 2002 war er Gastprofessor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin
bis er schließlich einen Ruf als Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität zu Köln 2002 erhielt.
Prof. Jessen gilt als ausgewiesener Fachmann über die Hochschulen in der DDR. Gerade mit seinen Arbeiten über die „Die Grenzen der Diktatur. Staat und Gesellschaft in der DDR (1996), seiner Habilitationsschrift „Akademische Elite und kommunistische Diktatur. Die ostdeutsche Hochschullehrerschaft in der Ulbricht-Ära (1999)“ und der Publikation „Wissenschaft und Universitäten im geteilten Deutschland der 1960er Jahre (2005) wurde Ralph Jessen auch einem größeren Kreis bekannt.
Am 13. Dezember spricht Prof. Dr. Ralph Jessen auf Einladung von Prof. Dr. Helmuth Albrecht im Kolloquium des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg. Die Veranstaltung steht im Rahmen des 2009 eingerichteten Graduiertenkolleg Freiberg, dass über die Geschichte der Technische Universität Bergakademie Freiberg vom Kaiserreich bis zum Ende der DDR forscht. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im großen Hörsaal des Wernerbaus, Brennhausgasse 14. Der Eintritt ist frei.
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In Lehre und Forschung beschäftigt sich das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) mit den Bereichen Industriearchäologie, Technikgeschichte, Wissenschafts- und Umweltgeschichte. Zentrale Aufgaben für die TU Bergakademie Freiberg nimmt das IWTG darüber hinaus mit der Organisation des Studium Generale sowie der Leitung und Aufsicht über das Historicum (Historisches Kabinett) und die Kustodie (Sammlungen und Kunstbesitz der Universität) wahr. Das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte und der Lehrstuhl für Technikgeschichte und Industriearchäologie bieten in der Lehre neben den allgemeinbildenden Veranstaltungen des Studium Generale den Bachelorstudiengang "Industriearchäologie" ,das Wahlpflichtfach "Technikgeschichte" für den Studiengang "Betriebswirtschaftslehre" sowie einzelne Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen für verschiedene Studiengänge der TU Bergakademie Freiberg an.
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