(openPR) Welche Erwartungen haben wir an unsere Zukunft und was können wir aktiv zur Gestaltung beitragen? Der von der Zunker-Academy veranstaltete ZuNkunftskongress hat Zeichen gesetzt. 120 Teilnehmer ließen sich im innovativen Kongresshaus Darmstadtium in die Zukunft entführen. Gleichzeitig erlebten sie im JETZT einen intensiven Tag mit wertvollen Impulsen für die eigene Lebensgestaltung.
Die Palette der Vorträge war bunt. Im Fokus standen Themen, die unsere Zukunft beeinflussen – vom Außen über menschliche Beziehungen bis hin zu unserem Innersten.
Alles im Leben hat Bedeutung. Oft wird die Wirkung von Farben, Texturen, Geruch, Haptik und Design bei Produkten, Gebäuden oder Symbolen und Logos unterschätzt. Diese Faktoren entscheiden in vielen Fällen über Erfolg oder Misserfolg. Unter dem Motto „Der Zukunftscode“ erläuterte Prof. Dr. Gerdum Enders evolutionäre Strategien für Marketing, Design und Technik. Er ist der kreative Kopf hinter Marken wie Swatch, Leonardo-Glas oder Smart. Spannend sind seine Erkenntnisse über die Zeichenforschung. Bei der heutigen Produktvielfalt bilden Zeichencodes die Grundlage, um sich zu unterscheiden. Ein Code steckt laut Enders nicht nur in Produkten sondern im ganzen System einer Marke. Der Systemcode setzt sich zusammen aus Technik, Marketing, Design, Innovation, Nutzen und Emotion. Eine Marke muss ganzheitlich vermittelt werden bis hin zum Service. Verkäufer mit ihrem Erscheinungsbild und Verhalten sind ebenfalls Zeichen für eine Marke.
Die Farbtrends 2011/2012 stellte Monika Fecht, Leiterin Design-Management beim Weltmarktführer Renolit AG, vor. Dominieren werden gedeckte Farbtöne aus der Natur, die Ton in Ton harmonisch aufeinander abgestimmt sind.
„Es wird nicht mehr langsamer werden.“ Davon ist Karin Hafen, die als Coach und Trainerin arbeitet, überzeugt. Sie bezieht sich dabei auf den Arbeitsmarkt. Globalisierung und das Eintreten der „Digital Natives“ (junge Menschen, die mit dem Internet groß geworden sind) ins Berufsleben bewirken laut Hafen markante Veränderungen. Als Trend zeichne sich ab, dass die Zahl der Arbeitnehmer künftig sinken werde, immer mehr Menschen den globalen Arbeitsmarkt nutzen und dass die bisherige Normkarriere der Projektarbeit weiche. Berufliche Veränderungen werden für Menschen an der Tagesordnung sein. Diese Entwicklung sollte man positiv sehen, denn es rückt Qualität statt Quantifizierung in den Vordergrund. Einzigartigkeit und unkonventionelle Arbeitsformen entstehen. „Lernen Sie, wieder kreativ zu sein“ appellierte die Referentin. „Wir müssen gemeinsam Lösungen finden, also Schwarmintelligenz nutzen“. Der Trend gehe dahin, Lebensunternehmer zu werden anstatt sich auf die scheinbare Sicherheit von Unternehmen als Arbeitgeber zu verlassen. Die Zukunft erfordere mehr Unterstützungs- und Herzensarbeit.
Zukunftsorientierung als Unternehmer bewies Werner Eyhorn. Als CEO + President der von ihm gegründeten Central Global Cargo GmbH versorgt er weltweit mit kurzer Lieferzeit Fluggesellschaften mit wichtigen Ersatzteilen. Seine Vision für die Zukunft ist die kreative Nutzung von Regionalflughäfen in Europa. Mit dem Modell „Destinarium Airport Projects“ möchte er regionale Airports beleben. Diese verfügen über große Flächen und eine gute Infrastruktur. Nun sucht er Menschen mit Ideen für ganz neue Geschäftsmodelle in diesen Locations. Sein Wunsch: „ Es soll bunt werden, es gibt keine Grenzen. Wir wünschen uns dabei Klugheit in Ökologie und Ökonomie.“
Networking in allen Bereichen wird in Zukunft an Relevanz gewinnen. Vernetzungsspezialistin und Buchautorin Sabine Piarry erklärte, worauf es dabei ankommt. Sie sieht Social Networking als Bewusstseinsprozess: „Ein Fehler ist das Haben-Wollen-Denken. Schenken und Geben schafft eine verbindende Ebene.“ Erfolge im Networking sieht sie als Spiegel der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.
„Jeder Mensch hat ein Recht auf Glück“ sagte Ralf A. Zunker. Er zählt zu den Top-100- Trainern und -Speakern und wurde schon als „Leonardo da Vinci der Neuzeit“ bezeichnet. Doch was macht uns glücklich? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Biologisch äußert sich Glücksgefühl darin, dass unser Körper die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin ausschüttet. Das passiert immer dann, wenn wir erfolgreich sind, zum Beispiel indem wir neue Ziele außerhalb unseres gewohnten Aktionsrahmens erreichen. Zunker empfiehlt, öfter über die Frage nachzudenken: Was wäre mir noch wichtig, wenn ich nur noch sechs Monate zu leben hätte? Als Blockaden, die uns daran hindern, auf unsere Ziele hinzuarbeiten, führt er negative Denkmuster und Glaubenssätze an: Bloss kein Risiko eingehen. Das geht nicht. Füge Dich in Dein Schicksal. Ich bin zu alt. Sein Fazit: „Das größte Risiko ist, kein Risiko einzugehen!“ Das bedeutet: Wir müssen bewusster werden. Zeit ist Leben und oftmals verpassen wir große Chancen, weil wir zu 95 % des Tages unbewusst sind und unser großes Potenzial nur zu einem kleinen Bruchteil nutzen.
Sixth Sense Management ist für Berit Enders-Hicks, Manager TV Applications bei der Deutsche Telekom AG, der Schlüssel, um Projekte mit Leichtigkeit und Effizienz erfolgreich zum Ziel zu führen. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass herkömmliche Methoden nur äußere Faktoren betrachten. Die Persönlichkeit der Menschen, das ICH bleibt außen vor obwohl es der zentrale Faktor in allen Projekten ist. Unbewusste Gedanken und Gefühle beeinflussen Entscheidungen und Handlungen und somit das Ergebnis. Unser Gehirn verarbeitet 400 Milliarden Bit pro Sekunde, das Bewusstsein 2000 Bit pro Sekunde. Das heißt: Beim Denken nutzen wir nur einen verschwindend geringen Anteil unserer Gehirnleistung. Mit Sixth Sense Management können negative Glaubenskonstrukte aufgelöst und blockierende Verhaltensmuster abgelegt werden. Die Schaffung positiver und motivierender Denkmuster und das bewusste Fokussieren der Gedanken unterstützen die intuitive Entscheidungsfindung.
Den Bogen zur Quantenphysik und zu den neuesten Mentaltechniken spannte Gesundheitsberater und Wasser-Experte Bernhardt Schmidt mit seinem Vortrag über die Matrix, die alles verbindet. Er wies auf die Erkenntnisse des Zellbiologen Bruce Lipton hin, der herausfand, dass jede Zelle mittels Membran die Umwelt wahrnimmt. So findet ein permanenter Austausch von Energie statt.
Das Highlight zum Abschluss bildete Key-Note-Speakerin Gabriele Eckert. Die bekannte Mentaltrainerin ist Begründerin der CQM-Methode (Chinesische Quantum Methode). Mit dieser Methode lassen sich auf einfache Weise Potenziale in allen Lebensbereichen erschließen und Blockaden beseitigen. Die Mentaltechnik basiert auf dem Erkennen und Auflösen von Informationen, die wir im Laufe unseres Lebens speichern und bewerten und die uns oft daran hindern, neue positive Erfahrungen zu machen. Im schlimmsten Fall manifestieren sich unbewusste negative Denkmuster in Form von Krankheiten. Es sind nicht nur Gedankenmuster sondern auch Emotionsmuster, die uns schwächen.
Sowohl im Körper als auch in Beziehungen oder in der Arbeitswelt schwächen
falsche Informationen das Energiesystem, so Eckert. Schwächende Informationen können von überall her kommen – von Dingen oder Menschen. Mit einer Korrektur könne die energetische Schwäche sofort aufgelöst werden. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests demonstrierte sie die Vorgehensweise mit Freiwilligen aus dem Publikum. CQM sei ein Baustein, der uns hilft, unser Leben selbst zu gestalten und Information gezielt zu nutzen gab die Mentaltrainerin dem Publikum mit. Das mag etwas esoterisch klingen – doch die Zahl der Menschen, die ihre Gedanken und ihr Bewusstsein erfolgreich zur positiven Beeinflussung ihres Lebens einsetzen, wächst von Tag zu Tag. Und vieles, was wir noch vor 20 Jahren für unmöglich hielten, ist heute Realität, zum Beispiel die drahtlose Kommunikation weltweit und in Echtzeit per Internet. Also freuen wir uns auf die Zukunft mit all ihren Möglichkeiten.
Der nächste ZuNkunftskongress findet am 19.11.2011 wieder in Darmstadt statt.
Informationen im Web:
www.zunker-academy.eu
www.globalmind.net
www.sabine-piarry.com
www.sixthsensemangement.eu
www.cqm-hypervoyager.de










