(openPR) Unkonventionelle Destinationen und alte Bekannte stehen hoch im Kurs: Zu dieser Erkenntnis kommt der PRO SKY Destination Report 2016, für den MICE-Profis Einblicke in ihre Präferenzen gegeben haben. Im Trend liegt zum Beispiel Kuba, Aserbaidschan oder Namibia und Botswana. Aber auch Skandinavien, die USA und Südafrika feiern ihr Comeback als Event-Destinationen.
Wohin geht die (Event-)Reise 2016? Was ist Trend und nach welchen Kriterien wählen Veranstaltungsprofis überhaupt eine Destination aus? Spannende Fragen, denen die Flugprofis von Pro Sky genauer auf den Grund gegangen sind. 98 deutsche Eventverantwortliche aus der MICE-Branche gaben Antworten und Inspirationen. Das Ergebnis: der PRO SKY Destination Report 2016.
Länder und Metropolen: Deutschland mit Berlin an der Spitze
Der Trend der europäischen Länder-Destinationen wird von der Beliebtheit der Metropolen getrieben. Das zeigt sich vor allem auf den vorderen Rängen. Getrau dem Motto „Daheim ist es doch am schönsten“ wählen Evententscheider Deutschland (von 68 auf 76 Prozent) und Berlin (52 Prozent) auf die Spitzenplätze.
Auch keine Überraschung: Spanien (von 48 auf 53) und Barcelona (40 Prozent) auf Platz zwei. Also alles wie gehabt? Keineswegs. Mit 31 Prozent macht Italien bei den Ländern den dritten Platz frei für Österreich (34 Prozent). Bei den Metropolen steht Lissabon nun mit 30 Prozent vor dem Viertplatzierten Wien.
Länder und Metropolen: Die Schweiz und die Türkei mit Verlusten
Rückschläge müssen die Schweiz und die Türkei einstecken. Beide Länder verloren jeweils elf Prozentpunkte und sind damit nur noch für zehn beziehungsweise elf Prozent der MICE-Profis interessant. Istanbul als Metropole erlebt ebenfalls einen Einbruch und fällt von ehemals 30 auf 8 Prozent. Woran mag das liegen? Event-Verantwortliche könnten bei der Schweiz vor allem durch hohe Preise abgeschreckt worden sein. Die Türkei scheint für Eventplaner zu unsicher zu sein, was aber eine Momentaufnahme vom Jahreswechsel darstellt, als die Teilnehmer befragt wurden.
Trenddestinationen: Norden und Osten hoch im Kurs, die USA und Südafrika sind zurück
Wohin geht also die Reise 2016? Überraschender Trend: Auch vergleichsweise teure Destinationen können bei deutschen MICE-Profis punkten. Bestes Beispiel ist Skandinavien und dort ganz besonders Kopenhagen. Grün, innovativ und lebendig bietet Dänemarks Hauptstadt die perfekten Bestandteile für ein Event.
Ebenfalls nicht günstig, dafür aber durch seine Attraktionen interessant für Eventverantwortliche: die USA mit New York als Zugpferd. Der Incentive-Klassiker feiert in diesem Jahr sein Comeback. Ebenfalls zurück auf der Agenda ist Südafrika. Grund dafür: das stimmige Gesamtpaket aus Kultur, Kulinarik, Natur und Exotik.
Destinationen mit Potential für die Zukunft
Und wo sehen die Teilnehmer des PRO SKY Destination Reports Potential für die Zukunft? Ganz überraschend auch am Kaukasus. Aserbaidschan findet bei Eventverantwortlichen Gefallen. Als Brücke zwischen Europa und Asien hat die Destination mit ihrer Hauptstadt Baku historisch, kulturell und touristisch viel zu bieten.
In der Karibik wird Kuba als nächster Incentive-Hotspot gehandelt. Dank einiger Reiseerleichterungen gibt es für MICE-Gruppen rund um die Hauptstadt Havanna viel zu entdecken. Spannend für Incentive-Reisen sind auch Namibia und Botswana. Weniger bekannt als die Trend-Destination Südafrika, aber nicht minder exotisch.
Neue Perspektiven bieten auch Destinationen die bereits erfolgreich sind. So etwa das Baltikum, wo Tallin und Vilnius dem „Platzhirschen“ Riga den Rang ablaufen könnten. Darüber hinaus vermuten die Eventverantwortlichen, dass Island, die Vereinigten Arabischen Emirate und Slowenien an Bedeutung gewinnen würden. Zu Dubai schwärmt zumindest ein Teilnehmer: „Es ist eine andere Welt.“ Und das kann bekanntlich bei einer MICE-Destination nicht schaden.












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