(openPR) Träume und Wünsche gehen nur selten in Erfüllung. Gerechnet hatten die Veranstalter von RuhrStadt Netzwerk mit 50 Teilnehmern, es wurden fast 70, mit 15-20 neuen Aktiven für Text und Bild und es wurden 41.
Es ging um das Thema „neue RuhrStadt Angels“, neue Mitstreiter für Redakteure und Reporter. Anmeldungen gab es allein bei XING mehr als 110. Erfahrungsgemäß, so haben wir gelernt, kommt jeder Dritte. Somit war das Resultat mehr als erfreulich.
Es gilt, die Redaktionen zu verstärken, Spezialbereiche aufzubauen, zumal lokales Kolorit zu gewinnen. Das soll in den nächsten Tagen angegangen werden, natürlich auch die Stärkung organisatorischer Defizite, die es zwangsläufig gibt, zeit- und finanzbedingt. Vieles davon wird sich nach dem Superevent gestern lösen können, da sind die Organisatoren sicher.
Wie bei den drei „Großveranstaltungen“, die RuhrStadt Netzwerk bisher organisiert hat, mit jeweils über 100 Teilnehmern, war man im Vorfeld nervös und blickte unruhig auf die Uhr, die herbeitröpfelnden Besucher beobachtend. Natürlich gab es Horrormeldungen von den Autobahnen. So war die A40 bei Bochum stundenlang gesperrt, weil ein Fahrzeug eine Schilderbrücke zerstört hatte.
Die Veranstaltung an sich lief dann fast nach Plan. Peter Krämer begrüßte und eröffnete mit Informationen über RuhrStadt Netzwerk, der Stand heute und die Pläne für die Zukunft und dem Dank an die Teilnehmer, mit der Bitte, mitzumachen als aktive Angels in der Redaktion und darüber hinaus. Hans-Jürgen Kokot und Jochen Welt sprachen als Vertreter der Bürgerschaftlichen Initiative RuhrStadt über die Vision und die Zusammenarbeit mit RuhrStadt Netzwerk. Reinhard Kreckel von der Akademie der Kulturen über das gemeinsam organisierte Seminar Online-Journalist Text und Bild, indem er für ein neues Seminar warb, das noch im Dezember starten könnte.
Die Verantwortlichen für die 5 Redaktionsbereiche, dazu jene für IT und Foto stellten sich vor.
Und dann kam es zum Showdown: Peter Krämer bat die Anwesenden, sich zu den 6 Gruppen zu begeben, die im Saal jeweils in den Ecken und in der Mitte eingeteilt wurden. Es war spannend, denn es hätte durchaus sein können, dass nun eine Flucht nach draußen bevorstand.
Aber dann ging es wellenartig los und ein Wunder geschah: Keiner ging, jedenfalls kein einziger war erkennbar. Alle begaben sich zu den Wunschbereichen. Die größten Gruppen waren Kultur und IT/Foto, ganz überraschend dazu Wirtschaft. Die Rundschau schnitt zufriedenstellend ab, allein der Sport stand da in einer kleinen Gruppe, die noch ergänzungsbedürftig ist.
Reinhard Kreckel sagte anschließend, er sehe den neuen Kurs für Onlineredakteure (16 Abende à 3 Stunden) als bereits hochprozentig gebucht an.
Erfreulich war es, wie professionell die Redaktionsleiter teilweise vorbereitet waren. Dies gilt besonders für den Bereich Wirtschaft, wo dann auch die längste Verweildauer der Diskussion zu verzeichnen war.
Nun gilt es, die Ergebnisse aufzuarbeiten. Wir haben eine Menge Ideen dahingehend, was aus dem denkwürdigen Event am Abend des 18.11.2010 für RuhrStadt Netzwerk gemacht werden kann.
Wie es scheint, könnten Wünsche und Träume diesmal in Erfüllung gehen. Die Leser dieses Artikels können sich demnächst davon überzeugen, so hofft das Team von RuhrStadt Netzwerk.













