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Bürger diskutieren bequem von zuhause mit 170 Personen in 500 km Entfernung

12.11.201008:12 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Bürger diskutieren bequem von zuhause mit 170 Personen in 500 km Entfernung
Quelle: Sandro Schott / WiD
Quelle: Sandro Schott / WiD

(openPR) Mit teambits können sich bei Live-Veranstaltungen weitere Teilnehmer mittels Internet und Digitaler Moderation direkt einbringen.

Zwei Tage lang haben Bürgerinnen und Bürger in Berlin über die zukünftige Energienutzung in Deutschland diskutiert. Neu dabei: Neben den 170 Personen im Saal nahmen weitere Teilnehmer über das Internet an der Diskussion teil. An dem „virtuellen Tisch“ saß nur das Moderatoren-Team vor Ort.



Gemeinsam mit elf Energieexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft hatten die engagierten Bürgerinnen und Bürger in der Bürgerkonferenz „Energienutzung der Zukunft – Perspektiven für Deutschland“ diskutiert und Empfehlungen an Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft formuliert. Die Bürgererklärung mit elf Empfehlungen wurde direkt am Ende der Konferenz an den Geschäftsführer der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) übergeben. Erarbeitet wurden die Empfehlungen in 20 Tischgruppen mit je etwa neun Bürgerinnen und Bürgern. An den Tischen wurden alle Ergebnisse durch die Tischmoderation an vernetzen Laptops festgehalten und zentral durch ein Redaktionsteam vor Ort strukturiert. Alle Beiträge der Bürger wurden so automatisch per Computer protokolliert. Eine Besonderheit gab es am 21. Tisch, der hinten links in der Ecke des Saals stand. Dort saßen Olena Stelmachenko (IFOK GmbH) und Dr. Peter Tandler (teambits GmbH) an zwei Laptops. Mit Headsets auf waren sie live verbunden mit den Teilnehmern, die über das Internet zugeschaltet waren. Diese saßen in Offenbach, Kassel, Stuttgart und Berlin vor ihren Computern und nahmen von dort aus an der Konferenz teil. Das Konzept für den „21. Tisch“ hatten IFOK und teambits gemeinsam entworfen.

Für die „virtuellen“ Teilnehmer stellt sich die Veranstaltung eigentlich sehr ähnlich dar, wie für die Bürger vor Ort. Präsentationen und Haupt-Moderation verfolgen sie mit Ton und Bild aus dem Saal. Auch sie diskutieren untereinander an dem virtuellen Tisch. Ergebnisse werden direkt im Computer festgehalten und können von allen Teilnehmern im Folgeschritt bewertet werden. Dennoch gibt es auch deutliche Unterschiede. Anstelle des echten Tisches sitzen die Teilnehmer in einem virtuellen Raum. Zum Einsatz kam die Web-Konferenz-Software „vitero“. Dank langjähriger Fraunhofer-Forschung ist vitero so gestaltet, dass auch eine Gruppe, die sich vorher nicht kennt, schnell zueinander findet und effektiv miteinander arbeiten kann. Die Teilnehmer können dort per PC-Headset miteinander reden. Ein virtuelles „Handmikrofon“ das herum gereicht wird steuert, wer gerade sprechen darf. Anders als in dem Saal können die Teilnehmer aber den Text-Chat nutzen, um ergänzende Bemerkungen einfließen zu lassen, ohne den Sprecher zu unterbrechen. Durch die professionelle Moderations-Software von teambits konnten alle Teilnehmer beim Brainstorming gleichzeitig ihre Ideen, Fragen und Empfehlungen eingeben. Aber auch Fragen oder Diskussionsbeiträge konnten die Teilnehmer des 21. Tisches im Saal für alle hörbar äußern. Das virtuelle Handmikrofon war hierfür mit der Audio-Anlage vor Ort verbunden.

Norbert Lange, ein Teilnehmer des 21. Tisches aus Kassel mit dabei, zieht ein positives Fazit: „Ich hatte das Gefühl zu der ganzen Gruppe dazu zu gehören. Gerade mit der Bild und Ton-Übertragung aus dem Saal hat es gut geklappt, die Teilnehmer vor Ort und über das Internet zusammen zu bringen. Besonders gut war, dass wir Web-Links mit Hintergrundinformationen zu den Experten direkt geschickt bekommen haben. Das war ein echter Vorteil der Teilnahme per Internet.“

Die Bürgerkonferenz ist Teil des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“ der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Universität Stuttgart – Projektgruppe ZIRN. Ziel des Forschungsprojekts ist, herauszufinden, mit welchen Mitteln und mithilfe welcher Formate sich Bürger am besten am Diskurs über Forschungsthemen beteiligen. In ganz unterschiedlichen Veranstaltungen bringen Bürger und Wissenschaftler ihre Ansichten und Argumente, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in einen Dialog ein, entwickeln Forschungsideen und gehen neue Wege in der Wissenschaftskommunikation. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Für Moderation und Umsetzung der Bürgerkonferenz war das Beratungsunternehmen IFOK GmbH verantwortlich.

Die erarbeitete Bürgererklärung finden Sie online unter http://www.wissenschaft-debattieren.de/buergerkonferenz/berlin-september-2010/buergererklaerung.html

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie auch unter: http://www.teambits.de/news/article/teambits-ermoeglicht-buergerkonferenz-mit-teilnehmern-ueber-das-internet.html

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